Krankmachende Keime können auch im Hundefutter lauern. Immerhin: Es gibt ein paar einfache Regeln, mit denen man gut vorbeugen kann.
Fleisch roh Hundeschnauze Hand
Rohes Fleisch, Innereien, Knorpel, Knochen: Beim Umgang mit rohem Hundefutter sollte man die Hygiene nicht vernachlässigen. - Markus Scholz/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Hundefutter kann gesundheitsgefährdende Keime enthalten.
  • Gute Hygiene ist deshalb das A und O, um Krankheiten bei Kindern und Älteren vorzubeugen.
  • Nach dem Berühren von Hundefutter gilt: Hände waschen!

Wer Fleisch und anderes rohes Futter für seinen Hund zubereitet, sollte es mit der Hygiene ernst nehmen.

Keime können an die Hände, die Haushaltsgeräte und auf die Arbeitsfläche gelangen und von dort in Speisen, die wir essen – das gilt zum Beispiel für Salmonellen.

Eine mögliche Folge sind schwere Magen-Darm-Infektionen, die besonders für Kinder und ältere Menschen gefährlich sein können, warnt das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

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Eigentlich gut gemeint, die Fütterung mit rohem Fleisch. Dabei stellen die Keime darin ein Gesundheitsrisiko für Tier und Mensch dar. (Symbolbild) - sda - Keystone/GEORGIOS KEFALAS

Der wichtigste Tipp, um das zu vermeiden: Nach der Zubereitung des Futters die benutzten Gegenstände und die Küchenoberfläche sorgfältig reinigen und danach die Hände gründlich waschen.

Leckerlis können ebenfalls belastet sein

Was manchen nicht bewusst ist: Auch fertige Leckerlis können Krankheitserreger enthalten.

So ging es laut BVL im Jahr 2020 bei etwa jeder zehnten Warnmeldung zu Salmonellen im Futtermittelsektor, die Überwachungsbehörden im Europäischen Schnellwarnsystem RASFF einstellten, um Salmonellen in «Hundekauartikeln».

Insofern ist auch im Umgang mit Leckerlis eine gewisse hygienische Sorgfalt ratsam. Bevor man danach Essen zubereitet, sollte man sich gründlich die Hände waschen.

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