Hier sind die Badegewässer in Europa am saubersten

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    Die Badewasserqualität in Europa bleibt hoch. Neue Daten zeigen jedoch Unterschiede zwischen Küsten, Seen und Flüssen.

    Küstengewässer
    Europas Küstengewässer schneiden bei der aktuellen Badewasserbewertung besser ab als Seen und Flüsse. - Adobe Stock

    Sommer, Sonne, Sprung ins Wasser: Wer die Ferien am Meer oder am See verbringt, kann in Europa weiterhin mit sehr guten Bedingungen rechnen. Das zeigt der neue Badewasserbericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) und der EU-Kommission.

    Demnach erfüllen 96 Prozent aller überwachten Badegewässer in Europa die Mindeststandards. 85 Prozent erreichen sogar die höchste Qualitätsstufe «ausgezeichnet».

    Untersucht wurden mehr als 22’200 Badeorte in den EU-Mitgliedstaaten sowie in Albanien und der Schweiz. Bewertet wurde dabei nicht die Wasserfarbe oder Sichttiefe, sondern auch die Belastung mit Bakterien, die Krankheiten auslösen können.

    Informierst du dich vor den Ferien über die Badewasserqualität?

    An der Spitze des Rankings stehen Österreich, Bulgarien, Zypern und Griechenland: Dort erreichten jeweils mehr als 95 Prozent der Badestellen die Bestnote.

    Meer schlägt See – Flüsse bleiben Herausforderung

    Bei den Gewässertypen zeigt sich ein klares Muster: Küstenregionen schneiden deutlich besser ab als Binnengewässer. 88 Prozent der überwachten Meeresbadeorte wurden als ausgezeichnet bewertet, bei Seen und Flüssen liegt der Anteil bei 78 Prozent.

    Besonders anspruchsvoll bleibt das Baden in Flüssen. Europaweit erreichten nur 47 Prozent der offiziellen Flussbadestellen die höchste Qualitätsstufe.

    grafik
    Küstenregionen schneiden deutlich besser ab als Binnengewässer. - TN

    Dass Europas Badegewässer heute so sauber sind wie seit Jahren nicht, führen die Behörden vor allem auf strengere Umweltvorschriften zurück. Dazu auf bessere Abwasserreinigung und ein dichteres Kontrollnetz.

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    Viele Stadtgewässer und Flüsse, die früher als stark verschmutzt galten, sind heute wieder für Badegäste zugänglich, etwa die Themse in London.

    Ganz sorgenfrei ist die Entwicklung dennoch nicht. Klimawandel, Starkregen, Überlastungen bei der Abwasserinfrastruktur sowie neue Schadstoffe wie Mikroplastik oder Rückstände von Medikamenten bleiben Herausforderungen.

    Für Reisende gilt deshalb weiterhin: Vor dem Sprung ins Wasser lohnt sich ein Blick auf die aktuellen lokalen Messwerte, insbesondere bei Seen und Flüssen.

    Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

    Kommentare

    User #3944 (nicht angemeldet)

    Definitiv KEINES davon in der Schweiz!!

    User #9916 (nicht angemeldet)

    Schön, dass sich das Mittlemeer nicht mehr so verschmutzt ist wie früher.

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