Kommunikation: So wird das Handy vor Kälte im Winter geschützt

Redaktion
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Bern,

Kälte, Schnee und Feuchtigkeit belasten Smartphones stark. Wir geben Tipps, um das Handy im Winter zu schützen – damit die Kommunikation auch dann funktioniert.

Kommunikation
Kommunikation: So wird das Handy vor Kälte im Winter geschützt. - Depositphotos

Das Wichtigste in Kürze

  • Kälte schwächt Akkus, fördert Feuchtigkeitsschäden und erhöht das Sturzrisiko für Handys.
  • Mit vorsichtigem Umgang lassen sich die meisten Handyschäden im Winter einfach vermeiden.

Der Winter in der Schweiz ist für Smartphones eine Herausforderung, da Kälte, Schnee und Feuchtigkeit oft gleichzeitig auftreten. Damit das Smartphone auch im Winter immer voll einsatzbereit bleibt, sind einige wichtige Dinge zu beachten.

Funktioniert Ihr Smartphone im Winter zuverlässig?

Warum Kälte dem Smartphone zusetzt

Kälte bremst die chemischen Prozesse im Akku, wodurch die verfügbare Energie kurzfristig deutlich sinken kann. So kann der Akkustand des Handys binnen weniger Minuten sinken, obwohl die Akkuanzeige vorher noch volle Kraft angezeigt hat.

Kommunikation
Wer sein Smartphone draussen in der Kälte zur Kommunikation benutzt, muss aufpassen. - Depositphotos

Auch der Bildschirm kann träger reagieren, hauptsächlich bei sehr niedrigen Temperaturen und starkem Wind. Zusätzlich werden Materialien spröder, sodass Stürze eher zu Rissen im Glas führen. In den Bergen kommt noch die starke Abkühlung durch Fahrtwind, beispielsweise auf dem Sessellift, hinzu.

So sehr schwankt die Feuchtigkeit im Winter

Vorsicht, wenn Schnee auf das Handy gerät. Das Problem beginnt häufig erst nach dem Heimkommen, wenn das Smartphone in der Wohnung wieder aufwärmt. Dann kann sich innen Kondenswasser bilden, weil warme Luft mehr Feuchte trägt als kalte Luft.

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Feuchtigkeit ist für das Handy nicht gut. - Depositphotos

Wie MeteoSchweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, erklärt, kondensiert Wasserdampf, sobald Luft auf ihre Taupunkttemperatur abkühlt. Ein eindrückliches Beispiel liefert die Messstation Jungfraujoch. Das Jungfraujoch liegt auf rund 3450 Metern über Meer und bildet den niedrigsten Übergang zwischen Mönch und Jungfrau in den Berner Alpen.

Dort wurde ein Taupunkt von minus 50 Grad gemessen. MeteoSchweiz ordnet diesen Wert einem sehr trockenen Zustand von rund fünf Prozent relativer Feuchte zu. Dies zeigt, wie stark die Feuchtewerte in der Schweiz, gerade im Winter, schwanken können. Für das Handy bedeutet dies eine regelrechte Dauerbelastung.

Typische Winterprobleme im Alltag

Viele Störungen sind nicht von langer Dauer, etwa beim Bezahlen oder Navigieren. Wer kennt es nicht: Es sind Minusgrade und die Oberfläche vom Handy lässt sich nicht mehr richtig bedienen. Ohne passende Handschuhe hat man hier verloren.

Handy
Oft funktioniert das Handy im Winter nicht richtig. - Depositphotos

Im Alltag spielt auch die Nutzungshäufigkeit eine Rolle, denn das Handy ist fast immer dabei. Laut Bundesamt für Statistik war 2022 in Schweizer Haushalten das Smartphone das meistverwendete Gerät für den Zugang zum Internet.

So hält der Akku im Winter länger

Am wirksamsten ist es, das Smartphone nah am Körper zu tragen, idealerweise in einer Innentasche. Dort bleibt es wärmer, und der Akku verliert langsamer Leistung als in der Aussentasche. Auch eine Hülle kann helfen, weil sie Wind abfängt und Stösse bei einem Sturz dämpft.

Das Handy
Das Handy sollten Sie im Winter in einer Tasche aufbewahren. - Depositphotos

Wenn das Handy oft für Fotos gebraucht wird, lohnt sich eine kurze Benutzungszeit: Herausnehmen, verwenden, wieder verstauen. Vor allem an Bushaltestellen fällt schnell auf, dass Menschen oft und lange ihr Handy benutzen, was nicht gut bei Kälte ist.

Kommunikation: Laden und Powerbank im Winter

Laden bei starkem Frost ist auch keine gute Idee, weil der Akku dabei stärker belastet werden kann. Praktisch heisst das: Erst aufwärmen lassen, dann laden. Nicht umgekehrt. Wer draussen nachladen muss, sollte die Powerbank und das Kabel warm aufbewahren, ebenfalls in Körpernähe.

Powerbank
Die Powerbank sollte im Winter gut gepflegt werden. - Depositphotos

Eine Powerbank kann im Kalten ebenfalls Leistung verlieren, obwohl sie vielleicht sogar noch 99 Prozent anzeigt. Deshalb bringt es oft mehr, das Handy selbst warmzuhalten, als unterwegs hektisch nachzuladen.

Was tun, wenn das Handy in den Schnee fällt?

Wenn das Handy in den Schnee fällt, ist es wichtig, schnell zu handeln. Das Gerät muss zunächst ausgeschaltet werden, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Anschliessend sollte der Schnee vorsichtig mit einem Tuch entfernt werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass er nicht in die Ecken und Rillen des Handys gelangt.

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Wenn das Handy in den Schnee fällt, heisst es schnell sein. - Depositphotos

Das Smartphone sollte bei Raumtemperatur auf einem trockenen Tuch trocknen. Oftmals werden Handys auf Heizungen getrocknet oder es wird ein Föhn verwendet.

Das sollte unbedingt vermieden werden. Zu starke Hitze kann das Gerät zusätzlich beschädigen. Nach mehreren Stunden kann versucht werden, das Handy anzuschalten.

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