Kommunikation

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    Kommunikation: So erklären Sie Ihren Eltern Cloud, Streaming & WLAN

    Redaktion
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    Bern,

    Die Themen Cloud, Streaming und WLAN lassen sich Eltern gegenüber einfach erklären, wenn man genügend Zeit für die Kommunikation aufbringt.

    Kommunikation
    Viele ältere Menschen wünschen sich Unterstützung bei digitalen Themen. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Cloud lassen sich Daten speichern. Streaming überträgt Filme oder Musik. WLAN verbindet Geräte zu Hause mit dem Internet.
    • Eltern verstehen Technik besser, wenn sie diese einfach und praktisch erklärt bekommen.
    • Mit Geduld und einfachen Beispielen werden viele technische Begriffe verständlich.

    Digitale Begriffe klingen oft viel komplizierter, als sie eigentlich sind. Cloud, Streaming oder WLAN gehören heute für uns zum Alltag. Doch für viele Eltern ist es schwer, diese Wörter genau einzuordnen. Oft helfen einfache Erklärungen aus dem Alltag.

    Ob E-Banking, die Steuererklärung oder der Videoanruf mit den Kindern oder Enkeln – viele Dinge des Alltags laufen heute online.

    Laut der Studie der «Digital Seniors 2025» nutzen zwar stolze 89 Prozent der über 65-Jährigen in der Schweiz das Internet, doch die Sicherheit im Umgang damit ist sehr unterschiedlich verteilt. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten neuen Begriffe für viele ältere Menschen ein Rätsel bleiben.

    Besitzen Ihre Eltern einen Zugang zum Internet?

    Die Cloud: der Safe, der online verfügbar ist

    Ja, so könnte man es beschreiben, als Safe, der online verfügbar ist. Cloud steht im Englischen für Wolke.

    In der Cloud können Fotos, Videos und andere Dokumente aufbewahrt werden. Sie liegen auf einem grossen Rechner (Server), der über das Internet abgerufen werden kann.

    Cloud
    Kommunikation: Wir legen unsere Daten in der Cloud ab, um von überall darauf zugreifen zu können. - Depositphotos

    Zeigen Sie Ihren Eltern, ob die Bilder automatisch gesichert werden. Erklären Sie dabei aber auch, dass ein Foto, welches auf dem Handy gelöscht wird, (je nach Einstellung) oft auch in der Cloud verschwindet. Das zu wissen, verhindert später viel Frust.

    Streaming: Fernsehen, wann immer man möchte

    Streaming lässt sich am besten mit dem klassischen Radio oder Fernsehen vergleichen. Früher kam die Sendung zu einer festen Uhrzeit. Beim Streaming bestimmen wir selbst, wann der Film oder das Lied startet. Die Inhalte werden sozusagen online «ausgeliehen».

    Streaming
    Wer viel Flexibilität möchte, für den lohnen sich Streamingdienste. - Depositphotos

    Auch beim Thema Streaming können Sie Ihre Eltern mit einer Erklärung unterstützen. Wenn ein Film plötzlich nicht mehr da ist, liegt das meistens nicht an einem Fehler am Fernseher, sondern an den digitalen «Leihverträgen» der einzelnen Streamingdienst-Anbieter.

    WLAN: Der unsichtbare Weg zur Strasse

    WLAN und Internet werden oft in einen Topf geworfen. Dabei ist das WLAN (Wireless Local Area Network) nur das unsichtbare Kabel innerhalb der Wohnung – sozusagen das Funknetzwerk der Daten.

    WLAN
    Ob Kabel oder WLAN, oftmals sind Sie für Ihre Eltern der Zugang zum Internet. - Depositphotos

    Das Internet ist die grosse Strasse draussen vor der Tür. Der Router ist die Haustür. Das WLAN ist lediglich der Weg vom Sofa bis zu dieser Haustür.

    Wenn das WLAN schwach ist, bedeutet das nicht, dass das Internet «kaputt» ist. Die Wand zum Router ist vielleicht einfach nur zu dick oder der Weg zu weit. So in etwa lässt sich WLAN erklären, so dass auch ältere Personen diesen Begriff verstehen.

    Geduldig erklären

    Erkläre Sie erst, warum die Cloud toll ist (Sicherheit für Enkelfotos), bevor Sie aufzeigen, wie sie technisch funktioniert. Viele Eltern haben keine Angst vor der Technik, sondern davor, etwas unwiederbringlich «kaputtzumachen».

    Eltern
    Erklären Sie Ihren Eltern das Internet und alle Technikfragen mit Geduld. - Depositphotos

    Ein kleiner Notizzettel mit den wichtigsten Begriffen und dem WLAN-Passwort wirkt hier oft Wunder.

    Ein starkes Passwort ist wie ein guter Haustürschlüssel. Erklären Sie auch die Zwei-Faktor-Anmeldung. Sie dient sozusagen als digitaler Türsteher, der aufpasst, dass keine Fremden reinkommen.

    Kommunikation: Gemeinsam machen

    Die beste Erklärung nützt nichts, wenn man nur zusieht. Lassen Sie Ihre Eltern deshalb selbst die Serie starten oder ein altes Foto in der Cloud suchen. Wer selbst klickt, behält es besser im Kopf.

    Es geht nicht darum, aus den Eltern IT-Profis zu machen. Es geht darum, dass sie sich in der digitalen Welt ein Stückchen mehr zu Hause fühlen. Ein entspannter Nachmittag bei einer Tasse Kaffee ist der beste Rahmen dafür.

    Kommentare

    User #3906 (nicht angemeldet)

    Ganz so hinter dem mond sind die heutigen 50-80 jährigen nun auch wieder nicht. Meine 75 jährige mutter nutzt digitale hilfsmittel intensiver als ich selbst. Das internet wurde durch boomer entwickelt, und social media durch die gen X. Sollte jemand 70+ effektiv wenig routine haben, liegt das meist eher an der verweigerungshaltung.

    User #3962 (nicht angemeldet)

    Die Eltern und Grosseltern wissen Bescheid. Wer nicht grad neunzig Jahre alt ist, kann das. Was soll dieser merkwürdige Artikel?

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