5 Zusatzstoffe im Essen, auf die du immer achten solltest

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Bern,

    Zusatzstoffe sind in der Lebensmittelindustrie gang und gäbe. Manche können deiner Gesundheit allerdings schaden. Hier sind fünf, die du kennen solltest.

    Frau, Einkaufen
    Ob Müsli, Pommes oder Pizza – auf der Zutatenliste vieler verarbeiteter Lebensmittel findest du Zusatzstoffe. - Depositphotos

    Essen soll Freude machen, frisch schmecken und idealerweise lange haltbar sein. Dafür sind Zusatzstoffe leider oft unabdingbar.

    Manche Stoffe tun dir jedoch auf die Dauer nicht gut, wenn du gerne zu Fertigprodukten greifst. Behalte sie daher im Blick.

    Emulgatoren

    Emulgatoren verbinden Zutaten, die sich normalerweise nicht mischen, etwa in Milchprodukten und Saucen. Sie können deine Darmflora stören und Entzündungen fördern.

    Donut
    Emulgatoren findest du in vielen verarbeiteten Backwaren wie Toast, Weissbrot, Kuchen und Gebäcken. - Depositphotos

    Langfristig sind auch Herzprobleme möglich. Wähle Produkte ohne oder mit wenigen Emulgatoren, um deine Darmgesundheit zu schonen.

    Tipp: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Ballaststoffen unterstützt zusätzlich deine Darmflora.

    Phosphate

    Phosphate sorgen dafür, dass Brot, Käse oder Fleisch länger frisch bleiben. Zu viel belastet deine Nieren und erhöht das Risiko für Herzkrankheiten.

    Wenn du bereits Nierenprobleme hast, solltest du Produkte mit hohem Phosphatgehalt meiden. Achte in diesem Fall beim Einkauf auf frische, unverarbeitete Lebensmittel ohne viele Zusatzstoffe.

    Titandioxid

    Titandioxid verleiht Süssigkeiten und Backwaren den hellen Glanz. Die EU hat es verboten, weil es möglicherweise giftig wirkt.

    In der Schweiz ist es ebenfalls nicht mehr erlaubt. Achte generell auf Zutatenlisten und meide Produkte mit «E171» oder «Titandioxid», wenn du zum Beispiel in anderen Ländern unterwegs bist.

    Zuckerersatzstoffe

    Sucralose, Stevia und Co ersetzen Zucker in Light-Produkten. Manche Studien verbinden sie mit Diabetes, Herzkrankheiten und Depressionen.

    Cola
    Zuckerersatzstoffe können auch Heisshunger auslösen und so das Abnehmen erschweren. - Depositphotos

    Auch deine Darmgesundheit kann darunter leiden. Verwende Zuckerersatzstoffe sparsam und bevorzuge natürliche Süssungsmittel wie Honig oder Fruchtzucker.

    Falls du unter Diabetes leidest, sind beide Süssungsarten auf Dauer nicht zu empfehlen. Hier kommt es auf eine gute Balance an.

    Kaliumbromat

    Kaliumbromat lässt Teig schneller aufgehen, wird aber als möglicherweise krebserregend eingestuft. In zahlreichen Ländern ist es heute verboten, während es früher noch regelmässig zum Einsatz kam.

    Vor allem in den USA ist die Nutzung noch gängig. Unser Tipp, falls du die Staaten besuchst: Backwaren aus dem Bioladen oder selbstgemachte Varianten kommen meist ohne aus.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2622 (nicht angemeldet)

    Das wäre eigentlich eine wichtige Sache beim Bundesrat, doch die schauen leider lieber weg, oder einfach zu faul um die Bevölkerung zu schützen. ☝️‼️

    User #2066 (nicht angemeldet)

    Jeder selber schuld wer solchen Mist ..ist

    Weiterlesen

    Müslizutaten
    14 Interaktionen
    Natürlich
    Tomaten
    33 Interaktionen
    Gesundheitsmagazin
    Viel GEmüse
    4 Interaktionen
    Nau Essen & Trinken
    RSV Impfung
    42 Interaktionen
    RSV-Impfung

    MEHR AUS STADT BERN

    Lars Guggisberg
    3 Interaktionen
    Lars Guggisberg (SVP)
    SC Bern
    1 Interaktionen
    National League
    2 Interaktionen
    Betrug, Geldwäsche
    fdb bern
    Für Ständeratswahl