Stress

    Weg mit dem Stress: Atemübungen fürs innere Gleichgewicht

    Susanna Herrlig
    Susanna Herrlig

    Bern,

    Stress steht für viele an der Tagesordnung. Dass das nicht gesund ist, hat sich herumgesprochen. Aber was dagegen tun? Durchatmen, und zwar mit diesen Übungen.

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    Durchschnaufen, zur Ruhe kommen: Atemübungen können dabei extrem hilfreich sein. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Atemübungen können zur Reduzierung von Stresshormonen führen und für Entspannung sorgen.
    • Gezielte Atemtechniken steigern die Sauerstoffzufuhr im Gehirn.
    • Das fördert Klarheit und Konzentration.

    Stress ist ein unvermeidlicher Begleiter des modernen Lebens. Und doch müssen wir das nicht einfach so hinnehmen. Schlichte Atemübungen können eine transformative Wirkung auf unser Wohlbefinden haben. Wir stellen ein paar vor.

    «4-7-8-Methode»

    Eine effektive Technik ist die «4-7-8-Methode». Setzen Sie sich bequem hin, atmen Sie tief durch die Nase ein und zählen Sie innerlich bis vier.

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    Wer sich regelmässig mit Atemübungen beschäftigt, kennt den beruhigenden Effekt. - Depositphotos

    Halten Sie den Atem für sieben Sekunden an, bevor Sie ihn langsam durch den Mund ausatmen und bis acht zählen. Wiederholen Sie das mehrmals, um einen beruhigenden Effekt zu spüren.

    Bauchatmung

    Auch die Bauchatmung ist eine kraftvolle Übung. Legen Sie dafür eine Hand auf Ihre Brust und die andere auf Ihren Bauch. Atmen Sie tief durch die Nase ein, sodass sich Ihr Bauch ausdehnt. Halten Sie den Atem kurz an und atmen Sie dann langsam durch den Mund aus.

    Diese einfache Technik fördert die Entspannung und verbessert die Sauerstoffversorgung des Körpers.

    «Nadi Shodhana»

    Die «Nadi Shodhana» oder Wechselatmung ist eine traditionelle Atemübung aus dem Yoga. Setzen Sie sich bequem hin und verwenden Sie Daumen und Ringfinger, um abwechselnd ein Nasenloch zu schliessen.

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    Im Yoga spielt der Atem eine bedeutsame Rolle. - Depositphotos

    Atmen Sie durch ein Nasenloch ein, halten Sie den Atem an und wechseln Sie dann das Nasenloch für die Ausatmung. Fördert den Energiefluss im Körper und schafft Balance!

    Summtönender Atem

    Der summtönende Atem ist eine spielerische Übung. Atmen Sie tief ein und machen Sie beim Ausatmen einen summenden Ton. Das steigert die Entspannung der Atemmuskulatur und kann den Geist beruhigen.

    Wichtig, damit die Atemübungen auch einen Effekt habeb: Kontinuität. Integrieren Sie sie in Ihren Alltag, sei es beim Warten an der Kasse oder vor einem wichtigen Meeting. Indem Sie bewusst atmen, können Sie nicht nur Stress reduzieren, sondern auch Ihr inneres Gleichgewicht wiederherstellen.

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