Der rötliche Hautfleck im Nacken oder auf der Stirn des Kindes kann Bedenken wecken. Doch viele Babys haben so ein Feuermal – wie kommt das?
Storch Baby Comic rosa
Storchenbiss nennt man eine Hautrötung, wie sie manche Neugeborene am Nacken zeigen. - Pixabay

Ein Storchenbiss bei Neugeborenen ist für Eltern kein Grund zur Beunruhigung.

Die Hauterscheinung sei gutartig und völlig harmlos, erklärt die Kinderärztin Claudia Saadi in der Zeitschrift «Baby und Familie» (Heft 01/22).

Viele Babys haben demnach nach der Geburt so eine unregelmässig begrenzte Hautrötung.

Baby neugeboren Mann Arm
Die Hautrötung bildet sich bei neugebornene Babys meist am Nacken. - Pixabay

Sie kann sich am Nacken bilden, aber auch an der Nasenwurzel oder an der Stirn.

«Storchenbiss» und «Feuermal»

Dabei handle es sich um ein Feuermal, so die Expertin. Das entstehe durch die Erweiterung kleinster Blutgefässe in der Haut.

In aller Regel verschwinde ein Storchenbiss im Laufe der ersten drei Lebensjahre, so Saadi.

Vergrössere sich der Fleck aber oder bleibe er länger bestehen, rät sie, ihn vorsorglich in einer Hautarztpraxis untersuchen zu lassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der «Storchenbiss» bezeichnet eine unregelmässige Hautrötung bei Neugeborenen.
  • Er kann sich am Nacken, an der Nasenwurzel oder an der Stirn bilden.
  • Die Hautrötung verschwindet in der Regel wieder.

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