Schon wieder Zeitumstellung: Ein Schlafmediziner erklärt, wie Sie den Wechseln entspannt meistern.
Frau im Bett
Mit der richtigen Vorbereitung gelingt der Umstieg auf die Winterzeit besser. - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zeitumstellung findet am 31. Oktober statt.
  • Die Zeitumstellung kann den Schlafrhythmus durcheinander bringen.
  • Besonders bei Kindern lohnt sich eine Vorbereitung auf den Wechsel.

(dpa/tmn) - Eine langsame Umgewöhnung kann Eltern und Kindern die Zeitumstellung am 31. Oktober erleichtern. «Einfach sukzessive etwas später zu Bett gehen», rät Schlafmediziner Alfred Wiater.

Tendenziell ist die Umstellung im Herbst aber unproblematischer als die im Frühjahr: Im Herbst können wir nicht nur eine Stunde länger schlafen–- was per se angenehmer ist, als eine Stunde Schlaf geraubt zu bekommen.

«Die sogenannte Winterzeit entspricht auch mehr unserer inneren Uhr als die sogenannte Sommerzeit», sagt Wiater.

Zeitumstellung wie Mini-Jetlag

Beeinträchtigungen durch Zeitumstellungen im Frühjahr und Herbst sind laut Wiater vergleichbar mit einem Mini-Jetlag.

Kind schläft
Die Zeitumstellung kann die innere Uhr durcheinander bringen. - Unsplash

Der 24-Stunden-Rhythmus komme durcheinander, was sich nicht nur auf das Schlaf-Wach-Verhalten, sondern auch auf die Stimmung, Konzentration, Aufmerksamkeit und vegetativen Funktionen auswirkt.

«Die Umstellung ist besonders störend für Säuglinge, die gerade einen stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus gefunden haben», sagt Wiater. Sie werden dadurch empfindlich gestört.

Im späteren Kindesalter seien die Beeinträchtigungen vergleichbar mit denen Erwachsener. Sie halten in der Regel bis zu einer Woche, selten länger, an.

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