Noch trägt der neue VW Amarok die übliche Prototypen-Tarnung. Komplett zu sehen, gibt es den Wagen erst im Sommer.
VW Amarok
Der VW Amarok geht Ende 2022 in die zweite Generation. - VW

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit dem Verkauf des neuen VW Amarok soll Ende 2022 begonnen werden.
  • Die Zweitgeneration des Amarok wurde zusammen mit Ford entwickelt.

Nach zwölf Jahren und über 800'000 Exemplaren wollen die Niedersachsen noch im Sommer die nächste Generation des Pick-ups vorstellen. Zum Jahresende soll mit dem Verkauf begonnen werden. Das teilte der Hersteller mit, nannte aber noch keine Preise.

Der neue VW Amarok ist eine Kooperation mit Ford

War der erste VW Amarok noch eine Eigenentwicklung, hat VW sich diesmal mit Ford zusammengetan. Als Basis dient laut der Nutzfahrzeugabteilung in Hannover der Ford Ranger. Allerdings habe der VW ein eigenständiges Design und gehe auch im Interieur eigene Wege.

Während das unter der Tarnung noch nicht zu erkennen ist, sprechen die Entwickler über gemeinsam genutzte Technik aus den USA. So werde es den Amarok wie den Ranger mit einer Zehngang-Automatik sowie als Hecktriebler oder mit zwei unterschiedlichen Allradantrieben geben.

Auch die Motoren stammen von Ford. Zur Wahl stehen entweder ein V6-Diesel mit drei Litern Hubraum, der im Ranger 184 kW/250 PS leistet. Oder vier Vierzylinder-Motoren, die VW noch nicht näher spezifiziert hat.

Mehr Platz und bessere Nutzbarkeit

Mit dem neuen Partner bekommt der Amarok auch eine neue Plattform und wird spürbar grösser. So stellt VW bei künftig gut 5,30 Metern zehn Zentimeter mehr Länge und 18 Zentimeter mehr Radstand in Aussicht. Das soll vor allem den Hinterbänklern in der serienmässigen Doppelkabine zugutekommen. Weil damit aber gleichzeitig die Überhänge kürzer werden, sei der VW Amarok auch im Gelände besser zu nutzen.

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