Volkswagen

Schock für Konkurrenz: VW-Konzern dreht voll auf

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Die Volkswagen Gruppe führt mit einer Modelloffensive den europäischen Elektro-Markt an. Welche Modelle führen die Verkaufslisten an? Und was zeichnet sie aus?

Volkswagen ID.7
Wachstumschampion: Mit einem Absatzplus von rund 134 % gegenüber dem Vorjahr ist der ID.7 das am schnellsten wachsende Modell der ID.-Familie. - Volkswagen

An den Ladesäulen zeigt sich unmissverständlich das neue Gesicht der Schweizer Mobilität: Immer mehr Logos der Volkswagen Gruppe leuchten an den Schnellladestationen auf.

Dahinter steckt die Strategie einer konsequenten technischen Vereinheitlichung über alle Konzernmarken hinweg. Die hochmodernen Plattformen ermöglichen erstklassige Reichweiten und kurze Ladezeiten im Alltag.

So schafft der Konzern den Spagat zwischen bezahlbarer Fortbewegung und luxuriösem Fahrgefühl. Schweizer Kunden schätzen dabei besonders die hohe Zuverlässigkeit und den gewohnten Komfort.

Volkswagen ID.7 als effizientes Flaggschiff

Der ID.7 hat sich zum neuen Flaggschiff für anspruchsvolle Langstreckenfahrer entwickelt. Sein grösstes Highlight ist die beeindruckende Reichweite von bis zu 700 Kilometern.

VW ID.7
Volkswagen ID.7: Zwei-Meter-Ladefläche: Bei umgeklappter Rückbank entsteht eine fast ebene Ladefläche mit einer beachtlichen Länge von 1'948 mm. - Volkswagen

Durch die aerodynamische Karosserie bleibt der Energieverbrauch selbst bei Autobahntempo enorm niedrig. Das intuitive Infotainment-System und das grosse Head-up-Display setzen technologische Massstäbe in dieser Preisklasse.

Volkswagen ID.7
Kombi-Bonus: Die Einführung des «Tourer» sorgte für einen massiven Nachfrageschub, da elektrische Kombis in Europa als seltene Spezialität gelten. - Volkswagen

Der Erfolg des ID.7 basiert auf dem gekonnten Zusammenspiel von enormem Platzangebot und höchster Effizienz. Vielfahrer in der Schweiz wählen dieses Modell bevorzugt als nachhaltigen Begleiter.

Skoda Enyaq als praktischer Familienfavorit

Kaum ein anderes Elektroauto trifft den Schweizer Geschmack so präzise wie der Skoda Enyaq. Er punktet mit funktionalen Details und einem für Familien idealen Raumkonzept.

Skoda Enyag
Der Name «Enyaq» stammt aus dem Irischen und leitet sich vom Namen «Enya» ab, was «Quelle des Lebens» oder «Wesen» bedeutet. - Skoda

Besonders die Allradversionen sind sehr gefragt bei Menschen, die es im Winter in verschneite Bergregionen zieht. Hinzu kommt: Die einfache Bedienung und das robuste Design machen ihn zum Allrounder.

Innenraum Enyag RS
Innenraum Enyag RS: Im Fokus steht eine intuitive Bedienung durch ein zentrales Infotainment-Display und das Digital Cockpit. - Skoda

Der Enyaq überzeugt mit seinem hervorragenden Verhältnis zwischen Anschaffungspreis und Nutzwert. Damit bleibt er ein fester Bestandteil der Top-Statistiken bei den Neuzulassungen.

Audi Q6 e-tron für technologischen Vorsprung

Mit dem Q6 e-tron demonstriert Audi die Überlegenheit der neuen Premium-Plattform. Dank der 800-Volt-Architektur lädt der Akku in Rekordzeit für die nächste Etappe.

Audi Q6 e-tron
Intelligentes Heck: Die aktiven digitalen OLED-Heckleuchten können über Kommunikationslicht andere Verkehrsteilnehmer in der Schweiz vor Unfällen oder Pannen warnen. - Audi

Ein Highlight ist das digitale Cockpit mit hochwertigem Beifahrer-Display für modernes Infotainment. Das adaptive Fahrwerk sorgt für eine perfekte Balance zwischen Sport und Komfort.

Die Kunden überzeugt vor allem die hochwertige Materialauswahl, die präzise Verarbeitung und die bekannte Audi-Strassenperformance. Dieses Modell sichert dem Hersteller aus Ingolstadt eine führende Position im hart umkämpften Luxussegment.

Cupra Born für sportliche Emotionen

Der Cupra Born bringt eine jugendliche, sportliche Dynamik in die Gruppe. Er begeistert durch ein emotionales Design und eine besonders direkte Lenkung.

Cupra Born
Beschleunigungs-Boost: In der VZ-Version sprintet der Spanier dank 545 Nm Drehmoment in nur 5.6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. - Cupra

Technisch basiert er auf bewährten Komponenten, bietet aber ein deutlich agileres Fahrverhalten. Die nachhaltige Materialwahl im Innenraum unterstreicht den modernen Geist der spanischen Marke.

Cupra Born
Heckantrieb-Spass: Wie sein technischer Bruder (VW ID.3) setzt der Born auf Heckantrieb, was ihm einen extrem kleinen Wendekreis von nur 10.2 Metern beschert. - Cupra

Er ist erfolgreich, weil er Fahrspass mit einer hohen Alltagstauglichkeit kombiniert. Besonders junge Schweizer Käufer finden in ihm eine charakterstarke Alternative zum Standard.

Kommentare

User #4860 (nicht angemeldet)

Ich denke mal VW hat den Wandel der Antriebe gerade noch so gepackt. Aber die Konkurrenz aus Fernost ist brutal, nicht nur preislich, sondern auch technisch bis hin zur Qualitätsanmutung.

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