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    Nissan Terrano: Die Rückkehr eines Offroad-Helden

    Marvin Kahlenberg
    Marvin Kahlenberg

    Bern,

    Der Terrano kehrt als Plug-in-Hybrid zurück und sorgt für Aufsehen auf der Auto China 2026. Das Konzept soll zum Konkurrenten für den Toyota Landcruiser werden.

    Nissan Terrano
    Der neue Nissan Terrano zeigt: Auch im Jahr 2026 haben klassische Offoader eine Zukunft. Nur eben mit moderner Antriebstechnik statt traditioneller Dieselmotoren. - Nissan

    Der Nissan Terrano war in den 90er und 2000er Jahren lange Zeit das Synonym schlechthin für Geländetauglichkeit zum kleinen Preis. In der Schweiz ist der kantige und erstaunlich kompakte Offroader aber seit Jahren nahezu ausgestorben.

    Nun feiert der Terrano sein Comeback. Auf der Auto China 2026 präsentierte Nissan das neue Konzept des Terrano PHEV – eine moderne Neuinterpretation des alten Namens.

    Zwar handelt es sich derzeit noch um ein Konmzeptfahrzeug, doch soll die Serrienversion des Terrano laut Nissans CEO Ivan Espinosa innerhalb eines Jahres enthüllt werden.

    Nissan Terrano
    Kurze Überhänge, beachtliche Böschungswinkel und gross dimensionierte Offroad-Reifen sollen das Vorankommen in schwierigem Terrain garantieren. - Nissan

    Zuerst startet der Verkauf in China mit dem Unternehmen Dongfeng als Partner. Ausgewählte globale Märkte sollen folgen.

    Aussehen und Design – Robustheit trifft Stil

    Das Konzept zeigt brachiale Kanten, moderne Zusatzbeleuchtungen für den Offroad-Einsatz sowie einen massiven Unterfahrschutz. Diese Elemente stellen sicher, dass die komplexe Hybridtechnik auch in steinigen Passagen unbeschadet bleibt.

    Nissan Terrano
    Der Nissan Terrano soll an das Erbe von Modellen wie Pathfinder, Patrol und Terrano (I und II) anknüpfen. - Nissan

    Besonders das vollwertige Ersatzrad an der Hecktür dürfte die Herzen eingefleischter Geländewagenfans höher schlagen lassen. Die robuste Dachreling verspricht zudem praxisnahe Lösungen für Fernreisen mit Dachzelt oder umfangreichem Outdoorequipment.

    Antriebsstrang des Terrano: PHEV mit ordentlich Drehmoment

    Über den Antrieb ist aktuell nicht viel bekannt; ausser eben dass es sich um einen Plug-in-Hybrid handeln wird. Experten gehen davon aus, dass Nissan einnen Grossteil der Technologie vom «Frontier Pro» übernehmen wird, der ebenfalls in China auf den Markt kommen wird.

    So könnte der Terrano potenziell mit einer Leistung von rund 400 PS erhältlich werden und mehr als 700 Nm Drehmoment liefern. Möglich würde dies durch ein ausgeklügeltes Hybrid-Setup mit Dual-Motoren.

    Nissan Terrano
    Welche Änderungen wird das Konzept noch durchlaufen? Auf die Vorstellung der Serienversion darf man gespannt sein. - Nissan

    Nach dem chinesischen CLTC-Zyklus würde der Terrano dabei voraussichtlich mehr als 130 km rein elektrisch zurücklegen. Für welches technologische Setup Nissan sich entscheidet, bleibt aber abzuwarten.

    Globale Pläne – aber wahrscheinlich ohne Europa

    Nach Angaben von Nissan soll der Terrano PHEV den Stadtverkehr ebenso meistern wie unbefestigte Pfade. Geht man von dem Konzept aus, bleibt jedoch fraglich, wie komfortabel das Offroad-Tier mit grobstolligen Reifen in Schweizer Innenstädten tatsächlich wäre.

    Die Premiere des Terrano auf der Auto China 2026.

    Ob es dazu kommt, ist allerdings ohnehin fraglich, denn der Terrano scheint nicht für Europa vorgesehen zu sein. Der Grund dafür ist, dass die Nachfrage nach robusten Geländewagen in Märkten wie China, Lateinamerika und dem Nahen Osten deutlich höher ausfällt.

    Konkurrent Toyota zeigt immerhin mit dem aktuellen Land Cruiser, dass japanische Offroader hierzulande noch eine beachtliche Zielgruppe erreichen. Positioniert Nissan den Terrano preislich attraktiver, wäre auch in Europa mit soliden Absatzzahlen zu rechnen.

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    Kommentare

    User #689 (nicht angemeldet)

    🦸🏽‍♂️ Ich besass schon viele Autos in meinem Leben, aber das dämlichste war ein E-Auto welches ich nur mit sehr viel Mühe und viel Verlust wieder loswerden konnte.

    User #6246 (nicht angemeldet)

    Wir E-Fahrer haben schon eine pflichtbewusste Verbrennerlobby. Zum Glück werden auch weiterhin neue Autos mit der veralteten Verbrennertechnik hergestellt und weltweit verkauft. Sie werden also ihre teuren Verbrenner noch sehr lange fahren müssen, von daher machen wir uns zwar keine Sorgen. Schliesslich müssen wir E-Fahrer ja von irgendwem die Strassen finanziert bekommen was uns auch immer grosse Freude macht. Auch die Garagen verdienen mit dem jährlichen, teuren Gratis Service gut an ihnen. Nicht zuletzt natürlich die Treibstoff Lobby. Von daher, vielen herzlichen Dank aus der E-Auto community.

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