SVP-Herzog blamiert sich bei Homo-Rundschau mit Spickzettel

Diskriminierungsschutz-Gegnerin Verena Herzog war zu Besuch in der SRF-«Rundschau» und sorgte dort nicht nur durch ihre holprige Argumentation für Stirnrunzeln.

SVP-Nationalrätin Verena Herzog in der SRF-Rundschau. - Screenshot / SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Verena Herzog war zu Gast in der SRF-«Rundschau» zum Thema Diskriminierungsschutz.
  • Die SVP-Frau hatte sich dafür einen Spickzettel auf die Hand geschrieben.

In rund drei Wochen stimmt die Schweiz über einen Diskriminierungsschutz für Homo- und Bisexuelle ab. In der SRF-«Rundschau» vom Mittwochabend wurde das Thema deshalb ausführlich thematisiert.

Zu Gast im Studio war SVP-Nationalrätin Verena Herzog. Die Zürcherin ist vehemente Gegnerin des Diskriminierungsartikels, sie spricht von einem Zensurgesetz.

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SRF - SVP-Herzog trägt in SRF-Rundschau Spickzettel auf Hand.

SVP-Herzog nicht sattelfest?

Dass sie beim Thema allerdings nicht sattelfest war, bewies sie in der Diskussion mit Moderator Dominik Meier.

Herzog machte mehrere fragwürdige Aussagen, worauf SRF-Meier sie korrigieren musste.

Und auch sonst schien die SVP-Frau nicht sonderlich gut vorbereitet. Auf ihrer Handinnenfläche hatte sie einen Spickzettel notiert. Sollte ihr dieser bei der Debatte helfen?

Was genau auf Verena Herzogs Hand geschrieben steht, ist nicht zu erkennen. - Screenshot / SRF

Was genau sich die SVP-Frau notiert hatte, war allerdings nicht zu erkennen.