Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger muss weiterhin auf Punkte im Weltcup warten. 
Hat seine Null-Punkte-Serie fortgesetzt: Andreas Wellinger. Foto: Daniel Karmann/dpa
Hat seine Null-Punkte-Serie fortgesetzt: Andreas Wellinger. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Vorsaison hatte Wellinger erst bei sieben Weltcups den zweiten Durchgang verpasst und dann beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen die Qualifikation.
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Beim Auftaktspringen im russischen Nischni Tagil belegte der 26 Jahre alte Bayer den 31. Platz (114 Meter) und schaffte es damit ganz knapp nicht ins Finale der besten 30 Springer. Wellinger, 2018 in Pyeongchang noch Olympiasieger im Einzel, hat seit seinem Kreuzbandriss im Juni 2019 keine Weltcup-Punkte mehr geholt.

In der Vorsaison hatte Wellinger erst bei sieben Weltcups den zweiten Durchgang verpasst und dann beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen die Qualifikation. Am Samstag war er mit seinem Versuch aber zufrieden. «Es war definitiv der beste Sprung hier. Ich bin ganz happy und konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe», sagte Wellinger in der ARD. Zum Erreichen des zweiten Durchgangs fehlten ihm nur 0,3 Punkte, das sind umgerechnet etwas mehr als 15 Zentimeter.

Unmittelbar vor dem Auftaktspringen hatte es drei Corona-Fälle gegeben. Betroffen ist auch das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV), bei dem ein Betreuer positiv auf das Virus getestet wurde, wie ein Verbandssprecher am Samstag auf Anfrage bestätigte. Der namentlich nicht genannte Betreuer wurde vom restlichen Team isoliert, für das sechsköpfige Team um Karl Geiger und Markus Eisenbichler hat der positive Fall keine Auswirkungen. 

Zu den anderen beiden Corona-Fällen äusserte sich der Weltverband Fis bei seiner Bekanntmachung nicht im Detail. Es handelt sich aber um zwei Springer. Die Athleten aus Deutschland und Österreich sind dabei nicht betroffen.

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