Ösis staunen über Marco Odermatt: «Am Chuenisbärgli unschlagbar»
Marco Odermatt wird im ORF mit Lob überschüttet. Der zweifache Slalom-Weltcup-Sieger Thomas Sykora sieht aber auch österreichischen Anteil am Adelboden-Sieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt erntet auch aus dem ORF-TV-Studio viel Applaus.
- «Wir müssen uns skifahrerisch vor ihm verneigen», so Moderatorin Alina Zellhofer.
- Ski-Experte Thomas Sykora: «Am Chuenisbärgli ist er praktisch unschlagbar.»
- Odi trainierte zuletzt auf der Reiteralm. Darum habe auch Österreich Anteil am Sieg.
«Wir müssen uns skifahrerisch vor ihm verneigen», stellt Moderatorin Alina Zellhofer im TV-Studio von «ORF» klar. Marco Odermatt (28) triumphiert beim Adelboden-Riesenslalom zum fünften Mal in Serie – Rekord!

«Man hat richtig gemerkt, dass er absolut sicher ist mit dem, was er macht. Am Chuenisbärgli ist er praktisch unschlagbar, weil er die Wellen und Übergänge so gut fährt. Einfach sensationell.»

Marco Odermatt bereitete sich auf der Reiteralm auf Adelboden vor
Die Form von Marco Odermatt lasse sich aber erklären. «Er hatte eine gewisse Zeit, Riesentorlauf zu trainieren. Er war nicht in diesem permanenten Stress, noch Abfahrts-Trainings und Super-G fahren zu müssen.»
Letztmals stand Odi zuvor am 27. Dezember beim Livigno-Super-G am Start. Auf Adelboden bereitete sich Marco Odermatt auf der österreichischen Reiteralm vor.
«Da hat Österreich einen Anteil daran»
«Die Trainings haben sich bezahlt gemacht», findet Sykora – und für ihn ist beim Sieg des Schweizers klar: «Da hat natürlich Österreich einen Anteil daran. Schöne Grüsse an die Reiteralm.»

Die Reiteralm-Trainings seien aus mehreren Gründen mitentscheidend gewesen: «Da hatten sie perfekte Bedingungen und haben den Hang auf der Gasselhöhe etwas kopiert. Da sind viele Übergänge, viele Wege drinnen. Man kann das Ganze schon in etwa simulieren.»
Ist der Olympia-Hang auf Brennsteiner zugeschnitten?
Trotz Odi-Dominanz in Adelboden seit fünf Jahren bleibt Sykora aber hinsichtlich Olympia optimistisch für Ski-Österreich.
Der Hang in Bormio komme etwa Stefan Brennsteiner (heute ausgeschieden) mehr entgegen. Der 34-Jährige musste heute das rote Riesen-Trikot an den Nidwaldner weiterreichen.













