Odi nach Sölden-Podium: «Im Zweiten wieder richtig Rennen gefahren»
Der erste Riesenslalom der neuen Saison ist bereits Geschichte. Aus Schweizer lief das Rennen überaus erfolgreich. Es gab gleich zwei Podiumsplätze.

Das Wichtigste in Kürze
- Sowohl Loic Meillard als auch Marco Odermatt schaffen es in Sölden beim ersten Riesenslalom des Winters auf das Podest.
- Lediglich Lucas Pinheiro Braathen ist an diesem Tag nicht zu schlagen.
- «Ich hatte mich noch nicht auf dem gleichen Level gefühlt wie in anderen Jahren», sagt Odermatt. Umso mehr freue er sich über den Podiumsplatz.
Für ganz oben hat es nicht gereicht. Dennoch läuft der Auftakt-Riesenslalom der neuen Saison im österreichischen Sölden für die Schweizer äusserst erfolgreich.
Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung schiebt sich Loic Meillard vor Marco Odermatt auf Rang 2.
Meillard: «Darauf können wir aufbauen»
Den Sieg holt der Gewinner der Riesenslalom-Kugel aus dem vergangenen Winter Lucas Pinheiro Braathen. Der Brasilianer ist am Ende 0,48 Sekunden schneller als Meillard.

«Es waren zwei solide Läufe. Darauf können wir aufbauen», erklärt der Zweitplatzierte am SRF-Mikrofon. Für den Walliser ist es das erste Podium in Sölden.
Trotz dieses Erfolgs bleibt Meillard im Nachgang cool: «Ich bin froh, dass es diesmal funktioniert hat. Aber Erleichterung ist ein etwas zu grosses Wort.» Es habe geholfen, mal nicht über irgendwelche Wehwehchen oder Verletzungen nachdenken zu müssen.

Für Marco Odermatt ist der Podestplatz derweil «viel Wert», wie er ebenso zu SRF sagt. «Ich hatte mich noch nicht auf dem gleichen Level gefühlt wie in anderen Jahren.» Daher sei es «richtig cool», wenn man nichtsdestotrotz gleich aufs Podium fahren könne.
«Im zweiten Lauf bin ich dann auch wieder richtig Rennen gefahren und nicht ‹schön› wie im ersten.» Im ersten Lauf habe er gerade das nicht gemacht, was ihn jahrelang schnell machte, analysiert Odi.

«Erst bremsen, wenn der Fehler da ist. Und nicht schon bremsen, bevor der Fehler kommt. Das habe ich im zweiten besser gemacht.»
Odi: «Letzten Gang im ersten Lauf noch nicht gefunden»
Mental sei das «Kribbeln» erst bei der Besichtigung gekommen. Odermatt: «Leider habe ich den letzten Gang im ersten Lauf noch nicht gefunden. Im zweiten war es besser.»
Als Fazit resümiert der Nidwaldner: «Wenn man das Podest anschaut, hat sich eigentlich nicht mega viel geändert über den Sommer.»

Nach dem Auftakt wartet auf die Männer im Ski-Zirkus nun erst mal wieder eine längere Pause. Der nächste Riesenslalom steigt in Copper Mountain (USA) Ende November samt Super-G. Die Wochen direkt davor gibt es aber noch zwei Slaloms – einer in Levi (Finnland) sowie in Gurgl (Österreich).













