Nummern-Bschiss? Justin Murisier kontert seine Kritiker
Justin Murisier sorgte mit seiner Startnummern-Taktik in Gröden für Aufsehen. Wem das nicht passe, solle besser die Vorschriften lesen, legt er nun nach.

Das Wichtigste in Kürze
- Clever oder Betrug? Justin Murisier richtet nochmals ein paar Worte an seine Kritiker.
- Der Walliser schwänzte vor der Gröden-Abfahrt die Startnummern-Auslosung.
- Wer nun aufschreie, der solle «Vorschriften lesen können», so der 33-Jährige.
Justin Murisier und Gröden – es passt auch mit 33 Jahren noch nicht so richtig. Der Walliser sorgte bei den Dolomiten-Rennen vor allem mit einer Aktion abseits der Strecke für Schlagzeilen.
Weil die Saslong dafür bekannt ist, dass sie mit zunehmender Renn-Dauer schneller wird, versuchte es der Schweizer mit Spezial-Taktik.
Am Freitag schwänzt er die Startnummern-Auslosung, um «bestraft» zu werden. Statt mit der zugeteilten Nummer 15 «muss» Murisier nun mit der 46 starten.
Weil es offenbar nicht allen passte, wendet sich der Weltcup-Sieger nach dem Renn-Wochenende nochmals an die Kritiker.
Er wolle eines klarstellen, schreibt er auf Instagram. «Für die Person, die denkt, ich habe versucht zu betrügen: Wenn man die Regeln der FIS befolgt, ist das technisch nicht betrügen. Es heisst, Vorschriften lesen zu können und das Beste daraus machen.»

Am Ende belegt Justin Murisier auf der Original-Strecke immerhin Platz 16. Es ist sein bestes Abfahrts-Ergebnis der Saison.












