Kontrolleurin: «Die Athleten disqualifizieren sich selbst»

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    China,

    Die polnische Materialkontrolleurin Agnieszka Baczkowska hat die aussergewöhnlich vielen Disqualifikationen beim olympischen Mixed-Wettbewerb im Skispringen in Zhangjiakou verteidigt.

    Im Skispringen gebe es strenge Regeln, weil grössere Anzüge Vorteile bringen. Foto: Daniel Karmann/dpa
    Im Skispringen gebe es strenge Regeln, weil grössere Anzüge Vorteile bringen. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

    «Darüber kann ich mich nicht freuen. Aber wenn sich die Teams oder die Athleten selbst nicht an die Regeln halten, müssen sie damit rechnen, dass sie erwischt werden, und das endet leider mit einer Disqualifikation», sagte sie dem polnischen Sender TVP Sport. «Es ist eine Arbeit, die manchmal undankbar sein kann. Vor allem, wenn es Situationen wie diesmal gibt, wo wir Spitzenathleten im Mixed-Wettbewerb disqualifiziert haben.»

    Bei der Winterspiele-Premiere des Mixed-Wettbewerbs waren die Oberstdorferin Katharina Althaus und vier weitere Athletinnen aus Österreich, Norwegen und Japan disqualifiziert worden. Dies hatte für Wut und Entsetzen in der Skisprung-Szene gesorgt.

    «Ich sage immer, dass ich niemanden disqualifiziere - die Athleten disqualifizieren sich selbst, weil sie in der nicht den Vorschriften entsprechenden Kleidung springen», sagte Baczkowska. «Und die Unterschiede waren nicht ein oder zwei Zentimeter.» Im Skispringen gebe es strenge Regeln, weil grössere Anzüge Vorteile bringen. Baczkowska fügte hinzu: «In Anbetracht der Geschehnisse arbeiten wir auch daran, die Regeln zu ändern oder zu verbessern.»

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