Henrik Kristoffersen: «Alle sagten, ich weine zu viel»
Der Sieg im Nachtslalom von Schladming (Ö) lässt Henrik Kristoffersen überaus emotional zurück. Der Norweger erklärt, weshalb er sich häufig beklage.
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Das Wichtigste in Kürze
- Nach dem Rekordsieg in Schladming spricht Henrik Kristoffersen über seine Pisten-Kritik.
- Es sei nicht mehr Skifahren gewesen, «es ist Eishockey».
- Zugleich macht der 31-Jährige eine Ansage an die Konkurrenz.
Henrik Kristoffersen feiert beim Nachtslalom von Schladming (Ö) seinen fünften Sieg. Der formstarke Norweger ist damit alleiniger Rekordhalter auf der Planai.

Am Mittwochabend ist Kristoffersens Jubel im Zielraum gross, als Landsmann Atle Lie McGrath mit 34 Hundertsteln über die Linie fährt. Es fliessen sogar die Tränen (Video oben).
«Das ist nicht mehr Skifahren – es ist Eishockey»
Der Sieg bedeute «sehr viel», sagt Kristoffersen im anschliessenden SRF-Interview wenig überraschend. Doch nicht alles ist am Mittwoch optimal für den nun 34-fachen Weltcupsieger. Einmal mehr beklagt er sich über die Piste.

«Alle sagten, ich weine zu viel über die Bedingungen und die Kurssetzung und Blablabla», sagt der Norweger lächelnd.
Und weiter: «Ich glaube, bei solchen Bedingungen wie heute sollten wir nicht fahren. Das ist nicht mehr Skifahren – Es ist Eishockey. Die Ski sind gebaut für Schnee und nicht für Eis.»
Henrik Kristoffersen: «Ich sage es, weil es so ist»
Gewonnen habe er bei allen Bedingungen, fährt Kristoffersen fort. Und der Norweger macht indirekt auch eine Ansage an die Konkurrenz: «Ich bin als Skifahrer noch nicht fertig!»
Der 31-Jährige stellt auch noch klar, dass er sich nicht nur dann beklage, wenn er ein schlechtes Rennen habe. Bei Siegen von ihm sei es auch schon «dumm» gewesen, zu fahren. «Ich sage es, weil es so ist.»
In Schladming sei es am Dienstag und Mittwoch einfach zu eisig gewesen. «Ich glaube, wir sollten bei solchen Bedingungen nicht fahren.»
















