Die strengen chinesischen Pandemie-Regeln haben den Heimflug des verletzten polnischen Rennrodlers Mateusz Sochowicz von Peking erschwert.
Der Heimflug des verletzten polnischen Rodlers Mateusz Sochowicz ist durch die chinesischen Anti-Corona-Regeln erschwert. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Der Heimflug des verletzten polnischen Rodlers Mateusz Sochowicz ist durch die chinesischen Anti-Corona-Regeln erschwert. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Tauziehen nach seinem Unfall bei Trainingsrennen durch eine versehentlich errichtete Sperre auf der Olympia-Bahn in Yanqing verdeutlichen die möglichen Komplikationen, denen Athleten und andere anreisende Teilnehmer der Olympischen Winterspiele im Februar in Notfällen ausgesetzt werden können.

Nach der Behandlung seines komplizierten Unterschenkelbruchs und Schnittverletzungen habe Sochowicz nicht einfach mit einer Verkehrsmaschine heimfliegen können, bestätigten informierte Kreise in Peking polnische Medienberichte. Als Grund habe die chinesische Seite geltend gemacht, dass der 25-Jährige noch nicht lange genug in China gewesen sei, um die Quarantäne-Vorschriften zu erfüllen und sich damit auch frei bewegen zu können.

Nach einem erfolglosen Tauziehen um die Entsendung einer Chartermaschine der polnischen Fluggesellschaft Lot erlaubten die chinesischen Luftfahrtbehörden dem Sportler aber dann, mit einer Frachtmaschine der chinesischen Fluggesellschaft Air China nach Mailand auszufliegen, wie das polnische Webportal Onet Sport berichtete. In der Cargo-Maschine gab es auch ein paar Passagiersitze. Von Mailand flog Sochowicz dann nach Warschau.

Bei den Testwettbewerben müssen sich die Teilnehmer - wie dann auch bei den Winterspielen - in «geschlossenen Kreisläufen» bewegen, um Infektionen zu verhindern. Gastgeber China verfolgt eine strikte Null-Covid-Strategie und hat die Pandemie weitgehend unter Kontrolle.

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