Emotionaler Franzoni widmet Kitzbühel-Sieg totem Kollegen Franzoso
Im September starb das italienische Ski-Talent Matteo Franzoso nach einem Trainingssturz in Chile. Für Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni besonders emotional.
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Das Wichtigste in Kürze
- Giovanni Franzoni gewinnt die Abfahrt in Kitzbühel haarknapp vor Marco Odermatt.
- Der Italiener widmet den Sieg seinem verstorbenen Landsmann Matteo Franzoso (†25).
- Im Vorjahr waren die beiden Italiener in Kitzbühel noch Zimmerkollegen.
Rund vier Monate ist es her, dass Italiens Ski-Sport mit Matteo Franzoso eine Zukunfts-Hoffnung verloren hat. Der 25-Jährige starb nach einem Trainingsunfall in Chile im September an schweren Kopfverletzungen.
Für das italienische Ski-Team wenige Monate vor Heim-Olympia ein enormer Schlag. Und auch für Giovanni Franzoni, der am Samstag einen umso emotionaleren Triumph in der Kitzbühel-Abfahrt feierte.

Auf dem Leader-Thron konnte der 24-Jährige die Tränen nicht zurückhalten. «Es ist verrückt, am Start war es sehr emotional. Ich habe an Matteo gedacht, denn letztes Jahr waren wir Zimmer-Kollegen. Das war mein erstes Mal in Kitzbühel.»
Franzoni widmet den Sieg seinem Landsmann
Die Erinnerungen an seinen verstorbenen Team-Kollegen hätten ihn zusätzlich angetrieben, verrät er im «SRF»-Interview. «Ich wollte heute für ihn fahren, denn das ist das Rennen, das man gewinnen will. Jeder Abfahrer will hier gewinnen.»
Entsprechend widmet Franzoni den Sieg auch seinem verunglückten Landsmann. «Nachdem ich mein Resultat gesehen habe, ist mir das in den Kopf gekommen», so Franzoni. «Es ist einfach verrückt.»

Um nur sieben Hundertstelsekunden lag der Italiener im Ziel vor Marco Odermatt. Für Franzoni ist es der erste Weltcup-Erfolg in der Abfahrt überhaupt. Odermatt hingegen muss weiter auf den ersehnten ersten Abfahrtssieg auf der Streif warten ...












