Lange macht Lara Gut-Behrami (30) um ihren Impfstatus ein Geheimnis. Nun scheint klar, dass sich die Tessinerin doch noch piksen lässt.
Lara Gut-Behrami
Beim Saisonauftakt in Sölden (Ö) fährt Lara Gut-Behrami auf den starken zweiten Platz. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Lara Gut-Behrami scheint sich trotz Skepsis impfen zu lassen.
  • Dies mit Blick auf die Rennen in Nordamerika und die Olympischen Winterspiele.

Der Saisonauftakt ist passé, doch so richtig lanciert wird die Saison im Ski-Weltcup erst in zwei Wochen. Dann findet in Lech/Zürs (Ö) der Parallel-Wettbewerb statt. Nach einem Zwischenstopp im finnischen Levi reisen die Athletinnen nach Nordamerika.

Am letzten November-Wochenende sind die Frauen zu Gast in Killington (USA), bevor die Rennen in Lake Louise (USA) stattfinden. Um überhaupt einreisen zu dürfen, ist eine doppelte Impfung nötig. Das hat Lara Gut-Behrami offenbar dazu gebracht, sich doch noch piksen zu lassen, wie der «Blick» berichtet.

Impfung für Peking 2022 wohl notwendig

Offenbar hat die 30-jährige Tessinerin den ersten Stich bereits hinter sich. Dennoch könnte es für das Rennen in Killington eng werde, da die zweite Impfung mindestens vierzehn Tage her sein muss.

Hole Lara an den Olympischen Winterspielen eine Medaille?

Wie Blick schreibt, sei Lara skeptisch wegen möglicher Nebenwirkungen und Langzeitfolgen. Somit hätte sie es sogar in Kauf genommen, die drei Speed-Rennen in Lake Louise zu verpassen. Im Hinblick auf den Gesamtweltcup wären dies bis mögliche 300 Punkte.

Der Entscheid ist wohl auch mit Blick auf die Olympischen Spiele gefallen. In Peking dürften ähnliche Bestimmungen gelten wie aktuell in Kanada. Damit hätte eine ungeimpfte Lara Gut-Behrami wahrscheinlich auf das Saison-Highlight verzichten müssen.

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