Roger Federer: Zverevs Major-Triumphe «waren überfällig»
Bei Alexander Zverev hat es 2026 endlich mit dem Grand-Slam-Sieg geklappt. Roger Federer lobt den Deutschen und nennt Gründe für die Erfolge.

Das Wichtigste in Kürze
- Roger Federer findet lobende Worte für Neo-Grand-Slam-Sieger Alexander Zverev.
- Lange hätten er und andere dem Deutschen geraten, aggressiver zu spielen.
- Ins Schwärmen gerät der Basler auch bei Carlos Alcaraz.
Nach drei verlorenen Finals und langem Warten gewann Alexander Zverev dieses Jahr seine ersten Grand-Slam-Titel. In Paris kürte sich der Deutsche zum Major-Champion, in New York legte er gleich nach.
Spätestens Ende Jahr wird Zverev auch erstmals die Nummer 1 der Welt.

Mit seinen starken Leistungen verdient sich der 29-Jährige viel Lob – auch vom 20-fachen Grand-Slam-Sieger Roger Federer. Die Basler Legende sagt im Interview mit «Sports Illustrated» gemäss SID: «Von seinem Können her waren die beiden Titel überfällig. Deshalb habe ich mich unfassbar für ihn gefreut.»
Das Rezept zu Zverevs Erfolg? Er habe sich getraut, «auch in den grossen Spielen mutiges Tennis zu spielen», so Federer. «Viele andere und auch ich haben ihm jahrelang geraten, von der Grundlinie aus aggressiver zu sein und das Spiel mehr zu diktieren.»

Federer spricht etwa seine Kommentare aus dem Jahr 2024 an. Damals sagte der Maestro über Zverev: «Wenn ich ihn spielen sehe, sehe ich jemanden, der in den entscheidenden Momenten viel zu passiv, viel zu defensiv spielt.»
Roger Federer: Alcaraz «eine Augenweide»
Zverev nahm sich das zu Herzen. Offensiveres Tennis führte ihn nicht nur zu den Triumphen in Paris und New York, sondern auch in den Wimbledon-Final.
Lobende Worte findet Roger Federer auch für Carlos Alcaraz. Der Spanier sei «eine Augenweide», schwärmt der Basler. «Alcaraz hat unglaublich viel Talent – so viel, dass er stellenweise selbst noch lernen muss, damit umzugehen.»















