Schweizer Tennisvereine unterstützen Flüchtlinge aus der Ukraine durch Nutzung der Infrastruktur oder kostenlose Trainingsmöglichkeiten.
Swiss Tennis an der Roger Federer Allee 1 in Biel.
Swiss Tennis an der Roger Federer Allee 1 in Biel. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe. Millionen von Menschen verlassen das Land aus Angst um ihr Leben. Auch in der Schweiz kommen täglich betroffene Frauen, Kinder und Männer an. Die Schweizer Tennisfamilie versucht, ihnen zu helfen.

Die Solidarität mit den geflüchteten Menschen aus der Ukraine ist in allen Landesteilen gross und zeigt sich in verschiedenen Aktionen und Angeboten. So lässt etwa der TC Bellinzona ukrainische Spieler gratis auf seinen Plätzen spielen und bietet ihnen darüber hinaus kostenlose Trainings an.

Die Tennisschule-App Tennis hat indes zusammen mit dem TC Uitikon und der dortigen Gemeinde ein spezielles Integrationsprogramm für geflüchtet Kinder aufgebaut. Der TC Genève wiederum hat mehrere Ukrainer in seine Teams integriert und diese mit fehlendem Material wie Rackets und Schuhen ausgerüstet.

Die Infrastruktur der Tennishalle in Burgdorf stand den Geflüchteten während den Frühlingsferien jeweils am Mittwochnachmittag kostenlos zur Verfügung – inklusive Trainer vor Ort. Und an Auffahrt führt der Tennisclub Wildhausen-Unterwasser eine Benefizveranstaltung mit Doppelplausch, Schnupperkurs und einem umfangreichen Rahmenprogramm durch. Der gesamte Erlös wird dabei gespendet.

Wer weiss von weiteren Hilfsaktionen?

Gerne nimmt Swiss Tennis Hinweise und Informationen aller Art entgegen – via E-Mail entgegen. Im Nationalen Leistungszentrum in Biel trainieren und leben mittlerweile übrigens neun junge Tennisspieler und deren zwei Betreuerinnen aus der Ukraine.

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