Struff: Traditionell schwer, in Deutschland aufzufallen

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Grossbritannien,

Der zweitbeste deutsche Tennisprofi Jan-Lennard Struff wundert sich darüber, wenn er auf deutschen Turnieren von Fans auf Englisch um ein Autogramm oder Foto gebeten wird.

Steht in der Weltrangliste auf Platz 34: Jan-Lennard Struff ist der zweitbeste deutsche Tennisprofi. Foto: Friso Gentsch
Steht in der Weltrangliste auf Platz 34: Jan-Lennard Struff ist der zweitbeste deutsche Tennisprofi. Foto: Friso Gentsch - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland sei es seit der Ära von Steffi Graf und Boris Becker traditionell schwer, als Tennisprofi aufzufallen, bemerkte Struff.

«Ich kannte früher die Spieler, von denen ich Autogramme wollte», sagte der Weltranglisten-34. den Zeitungen der Funke-Mediengruppe in einem am Samstag veröffentlichten Interview.

In Deutschland sei es seit der Ära von Steffi Graf und Boris Becker traditionell schwer, als Tennisprofi aufzufallen, bemerkte Struff. «Aber ich glaube, dass sich da zuletzt einiges bewegt hat. Es gibt aber immer noch Luft nach oben.» Wenn er sehe, wie der Spanier Rafael Nadal oder der Schweizer Roger Federer bei den French Open oder dem anstehenden Turnier in Wimbledon belagert würden, sei er schon dankbar, in Ruhe über die Anlage gehen zu können. «Ich würde allerdings gern so gut spielen können wie sie. Da können wir gern tauschen», sagte Struff.

Der 29-Jährige hatte zuletzt bei den French Open erstmals das Achtelfinale bei einem der vier Grand-Slam-Turniere erreicht und startet in der neuen Woche in Wimbledon in der ersten Runde gegen Radu Albot aus Moldau. Sein Auftaktgegner änderte sich kurzfristig, weil Struff nach der verletzungsbedingten Absage des kroatischen Tennisprofis Borna Coric auf die Setzliste vorrückte. Ursprünglich hatte er gegen Marcos Baghdatis aus Zypern antreten sollen. Im Vorjahr war Struff in London in der dritten Runde gegen Federer ausgeschieden.

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