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    Stefanos Tsitsipas: Vater von Tennis-Star löst Mega-zoff aus

    Lorin Pulfer
    Lorin Pulfer

    Frankreich,

    Eklat im Tennissport: Bei einem Spiel des Ultimate Tennis Showdowns (UTS) geraten Corentin Moutet und der Vater von Stefanos Tsitsipas verbal aneinander.

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    Corentin Moutet regt sich über die Zwischenrufe von Papa Tsitsipas (Sonnenbrille, schwarzes T-Shirt) auf. - Ultimate Tennis Showdown

    Das Wichtigste in Kürze

    • Apostolos Tsitsipas löst mit seinen Zwischenrufen bei der UTS einen Streit aus.
    • Corentin Moutet attackiert den Vater von Stefanos Tsitsipas während dem Spiel verbal.

    Apostolos Tsitsipas, Vater von Tennis-Star Stefanos Tsitsipas (ATP 6), löst beim Ultimate Tennis Showdown einen Eklat aus. Corentin Moutet (ATP 75) platzt in der Partie gegen den Griechen der Kragen. Der Franzose stört sich an den ständigen Zwischenrufen von Papa Tsitsipas.

    Können Sie den Ärger von Corentin Moutet verstehen?

    «Du redest immer, wenn ich serviere. Das hat mit Fairplay nichts zu tun», wettert Moutet in Richtung Tribüne. Tsitsipas Senior schweigt. Sohnemann Stefanos reagiert und versetzt den Franzosen nur noch mehr in Rage.

    Stefanos Tsitsipas
    Stefanos Tsitsipas - keystone

    «Natürlich, es ist dein Vater. Deshalb kümmert es dich nicht. Dein Vater ist der Einzige auf der Tour, der so etwas macht», so der 21-Jährige.

    «Stefanos Tsitsipas ein super Typ – sein Vater dumm»

    Nach der Partie, welche knapp an den Griechen geht, legt Moutet im Interview noch einen drauf: «Stefanos ist ein super Typ. Aber sein Vater ist dumm. Alle finden, er ist dumm. Er kotzt mich an.»

    Stefanos Tsitsipas hingegen nimmt seinen Papa in Schutz: «Ich verstehe die Aufregung nicht. Mein Vater versucht, mich vor dem Aufschlag zu motivieren – und der Gegner macht eine riesen Sache daraus.»

    Konzept des Ultimate Tennis Showdowns

    Der Ultimate Tennis Showdown ist ein ATP-unabhängiges Tennisturnier, welches von Patrick Mouratoglou, Coach von Serena Williams, ins Leben gerufen wurde. Es dient zur Überbrückung der Corona-Zwangspause im Profi-Tennis. Bei dem Event gelten strenge Schutzmassnahmen und es sind keine Zuschauer zugelassen.

    Das Turnier zeichnet sich durch sein spezielles Punktesystem aus. Anders als im traditionellen Tennis werden vier Viertel gespielt. Ist der Punktestand am Ende eines Viertels ausgeglichen, kommt es zum Sudden Death.

    Jeder Spieler besitzt zudem eine gewisse Anzahl «Trümpfe». Dadurch kann dem Gegner zum Beispiel der zweite Service entzogen werden. Die Zeit zwischen den Punkten ist auf 15 Sekunden festgelegt und es gibt deutlich weniger Verhaltensregeln auf dem Platz. Dadurch soll das Spiel für die TV-Zuschauer schneller und attraktiver werden und die Athleten dürfen ihren Emotionen freien Lauf lassen.

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