Roger Federer

    Roger Federer: So klärten Roger und Stan den Mirka-Knatsch

    2014 bezeichnete Mirka Federer Stan Wawrinka als Heulsuse. Offenbar gefährdete dieser Eklat niemals die Freundschaft zwischen dem Romand und Roger Federer.

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    Mirka Federer bezeichnet Stan Wawinka während einem Spiel als «Cry Baby». - Teleclub

    Das Wichtigste in Kürze

    • 2014 bezeichnete Mirka Federer Stan Wawrinka während einer Partie als Heulsuse.
    • Die Szene sorgte im Nachhinein für viel Gesprächsstoff.
    • Davis-Cup-Captain Lüthi verrät, wie der Romand und Roger Federer den Eklat klärten.

    Die Halbfinal-Partie zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka an den ATP-Finals 2014 in London bleibt bei Tennis-Fans besonders in Erinnerung. Und zwar nicht, weil das Match aussergewöhnlich spannend oder mitreissend war. Es war das Spiel, in dem Federers Ehefrau Mirka für negative Schlagzeilen sorgte. Gleich mehrmals macht sie mit Zwischenrufen aus der Box auf sich aufmerksam und bezeichnet Wawrinka als «Cry Baby».

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    Stan Wawrinkas Aussprache mit Roger Federer

    Die Szene sorgte in Nachhinein dann auch für viel Gesprächsstoff. Noch während der Partie beschwert sich Stan beim Schiedsrichter. «Jedes Mal, wenn ich auf ihrer Seite des Courts bin, reisst sie vor meinem Aufschlag das Maul auf», hadert Wawrinka. Kurze Zeit später entscheidet Federer das Match für sich.

    In der Garderobe soll der Romand seinen Landsmann später zur Rede gestellt haben. Offenbar schien die Aktion von Mirka das Verhältnis zwischen den beiden Tennis-Stars allerdings nie ernsthaft zu gefährden.

    Severin Lüthi, Davis-Cup-Captain der Schweiz und Trainer von Roger Federer, bestätigt dies in einem Instagram-Interview mit «Tennisnet». «Es gab intern zuerst noch ein bisschen Probleme», sagt Lüthi. Allerdings konnte Stan schon kurze Zeit später wieder darüber lachen. «Es ist unglaublich, wie die zwei das gelöst haben», so der 44-Jährige weiter.

    Lüthi: «Unglaublich, wie sie reagiert haben»

    Eine Woche nach dem Vorfall stand für Roger und Stan nämlich der Davis-Cup-Final in Lille auf dem Programm. Und dort waren die beiden im Doppel als Teamkollegen wieder im Einsatz. «Unglaublich, wie sie reagiert haben, mit welcher Grösse. Beide haben dem Ziel alles untergeordnet», lobt Lüthi.

    Was dann folgte, ist bekannt. Der Eklat schien für Roger und Stan kein Thema mehr zu sein. Im Doppel harmonierten sie herausragend und gewannen klar in drei Sätzen. Nach Federers Einzel-Triumph holte die Schweiz einen Tag später erstmals den Davis Cup – und alle hatten sich wieder lieb.

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