Roger Federer ist nicht mehr Markenbotschafter für Barilla

    Jasmin Diop
    Jasmin Diop

    Italien,

    Für rund sieben Jahre war Tennis-Ikone Roger Federer prominentes Werbegesicht für den Pasta-Riesen Barilla. Nun ist die Partnerschaft beendet.

    Roger Federer Barilla Werbung
    Barilla gibt es für Roger Federer künftig wohl nur noch privat. - YouTube/@Budding

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Jahr 2017 wurde Roger Federer zum internationalen Markenbotschafter für Barilla.
    • Nun ist die Partnerschaft zwischen dem Pasta-Imperium und der Tennis-Ikone beendet.
    • Über die Hintergründe der Trennung bewahren die Beteiligten Schweigen.

    2017 verkündeten der italienische Pasta-Weltmarktführer Barilla und die damalige, zeitweise Nummer 2 der Tennisweltrangliste Roger Federer (42), künftig zusammenzuarbeiten.

    Konzern-Vize Paolo Barilla beschrieb den Sportler damals als «einen der wenigen globalen Superstars», er stehe für «Exzellenz und Aussergewöhnliches». Der seit 2022 im Ruhestand befindliche Federer revanchierte sich mit dem Hinweis, dass Barilla-Produkte «schon lange» Teil seiner Ernährung seien.

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    Nun scheint die Küche kalt zu bleiben. Wie «CH Media» berichtet, ist die Partnerschaft zwischen dem Baselbieter und den Italienern ausgelaufen. Dies habe Barilla nach mehrfacher Nachfrage bestätigt. Sowohl über genauen Zeitpunkt als auch über Hintergründe des Aus hülle sich der Konzern jedoch in Schweigen.

    Zu hohe Erwartungen an Roger Federer?

    Beobachtern zufolge sei denkbar, dass Roger Federer die ihn in gesetzten hohen Erwartungen nicht habe erfüllen können. Zwar habe es aufwendig produzierte Clips mit der Tennislegende gegeben, trotz hoher Klickzahlen hätten diese jedoch vielleicht nicht ausreichend gezündet.

    Mittlerweile sei Barilla dazu übergegangen, YouTube-Inhalte mit Federer zu löschen oder auf «privat» zu stellen.

    Über Jahre warb Roger Federer für Barilla.

    Trotz des angenommenen Rekordvolumens der Werbepartnerschaft ist davon auszugehen, dass das Barilla-Aus den 20-fachen Grand-Slam-Champion nicht allzu hart treffen dürfte. Der 42-Jährige gilt als talentierter Geschäftsmann, verfügt über ein breites Portfolio namhafter Sponsoren. Darunter Schwergewichte wie Rolex, Mercedes-Benz, die UBS, Uniqlo und Schweiz Tourismus.

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