Nach wie vor ist unklar, ob Novak Djokovic in Australien bleiben darf oder nicht. Sein Ex-Trainer Boris Becker meint, der Serbe sei «völlig geschockt».
Novak Djokovic Australian Open
Novak Djokovic beim Training vor den Australian Open. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Boris Becker hat mit seinem Ex-Schützling Novak Djokovic gesprochen.
  • Der Serbe hat mittlerweile mit der Vorbereitung auf die Australian Open begonnen.
  • Immer noch ist eine Abschiebung aus Australien aber nicht vom Tisch.

Wie geht es weiter mit Novak Djokovic? Bis zum Beginn der Australian Open sind es nur noch sechs Tage. Immer noch lässt eine endgültige Entscheidung, ob der Serbe das Land verlassen muss, auf sich warten.

Rechnen Sie damit, dass Djokovic an den Australian Open spielen wird?

Immerhin: Nach seinem Freispruch am Montag konnte der Weltranglisten-Erste mittlerweile das Training aufnehmen. Allerdings hängt das Damokles-Schwert einer möglichen Ausschaffung weiter über dem 34-Jährigen.

Djokovic «so schlecht vorbereitet wie noch nie»

Sein Ex-Trainer Boris Becker berichtet im Gespräch mit der englischen «BBC» nun von einem Telefonat mit dem Serben. «Ich habe gestern kurz mit ihm gesprochen und ihm gratuliert», so der 54-Jährige.

Boris Becker über Novak Djokovic. - BBC Sport

«Er hat sich bei mir für die Unterstützung bedankt. Aber natürlich ist er immer noch völlig geschockt nach den letzten Tagen», berichtet der Deutsche. «Er ist ein bemerkenswerter junger Mann, und seine Stimmung ist besser.»

Novak Djokovic Australian Open
Novak Djokovic macht nach seinem Freispruch die ersten Trainings-Sessions in der Vorbereitung auf die Australian Open. - dpa

Allerdings habe seine Verfassung unter den letzten Tagen natürlich gelitten. «Seine Vorbereitung ist katastrophal. Ich glaube, er war noch nie in einer schlechteren Position, eine Woche vor einem Grand-Slam-Turnier.»

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