Djokovic

    «Novak Djokovic ist noch nie pünktlich erschienen»

    Luca Giustarini
    Luca Giustarini

    Frankreich,

    Im Tennis ist Novak Djokovic (34) einer der grössten Spieler aller Zeiten. Sein Zeit-Management scheint er allerdings nicht in den Griff zu kriegen.

    Novak Djokovic
    Hat die Uhr nicht ganz im Griff: Novak Djokovic. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Novak Djokovic zählt zu den besten Tennis-Cracks aller Zeiten.
    • Wie sein Trainer verrät, hat aber auch der Serbe eine grosse Schwachstelle.
    • Der 34-Jährige nimmt es nicht ganz so genau mit der Zeit.

    Novak Djokovic (34) zählt zu den besten Spielern, die das Tennis je hervorgebracht hat. Seit 322 Wochen steht der Serbe ununterbrochen auf Platz eins der Weltrangliste. Im März entthront er sogar Federer in dieser Hinsicht.

    Doch auch der ATP-Weltrekordmann hat eine grosse Schwachstelle, wie sein Trainer nun verrät. «Djoker» ist ein notorischer Zuspätkommer!

    Djokovic
    Erscheint regelmässig zu spät: ATP-Nummer-eins Novak Djokovic (34). - keystone

    Eigentlich ist Coach Goran Ivanisevic, der Djokovic seit zwei Jahren trainiert, vollends zufrieden mit dem serbischen Nationalhelden.

    Alle seine Stärken könne der Kroate kaum aufzählen, erzählt er dem Portal «blic.rs» in einem Interview. Dennoch komme er fast nie pünktlich, beklagt Ivanisevic.

    Trainer Ivanisevic Djokovic
    Novak Djokovic (l.) mit seinem Trainer Goran Ivanisevic. - dpa

    So meint Ivanisevic: «Es gibt eine Sache, aber da kann niemand etwas dagegen tun. Er ist im Clinch mit der Uhr, ich glaube, in meinem ganzen Leben kam er noch nie pünktlich. Er weiss das, aber er kann das nicht ändern. Wir alle wissen bereits, dass er zu spät kommt, jeder ist bereits daran gewöhnt.»

    Trauen Sie Novak Djokovic den Titel an den French Open zu?

    Wütend mache ihn das nicht, so Ivanisevic. Er kenne Djokovic bereits seit dessen Kindheit und habe ihn schätzen gelernt, so wie er halt nun mal sei.

    Novak Djokovic
    Novak Djokovic triumphiert zuletzt bei einem Grand Slam in Melbourne beim Australian Open. - Keystone

    Zu 18 Grand Slam-Titeln hat es dem Serben dennoch gereicht. Ab nächster Woche will der Tennis-Superstar beim French Open auf die nächste Titeljagd gehen.

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