Jannik Sinner verhindert Aus: «Hatte heute Glück mit der Hitzeregel»
In der 3. Runde muss Jannik Sinner (24) bei den Australian Open richtig leiden. Wegen Krämpfen steht er kurz vor dem Aus – dann rettet ihn die Hitzeregel.

Das Wichtigste in Kürze
- Jannik Sinner steht an den Australian Open in der nächsten Runde.
- Der Italiener leidet gegen Eliot Spizzirri aber unter starken Krämpfen.
- Die Hitzeregel in Melbourne rettet ihn wohl vor dem Aus.
Das war ein richtiger Härtetest für Jannik Sinner! Der Italiener setzt sich an den Australian Open in der dritten Runde gegen Eliot Spizzirri durch. Und darf sich bei der «Hitzeregelung» in Melbourne bedanken.
Denn: Sinner wird bei der grossen Hitz (bis zu 40 Grad!) früh von Krämpfen geplagt. Phasenweise kann der amtierende Melbourne-Champion kaum laufen – auch eine Massage hilft nicht. Sinner spricht von Krämpfen, die im Bein losgingen und bis in den linken Arm wanderten.

Den ersten Satz verliert der Italiener, den zweiten Durchgang holt er sich unter Beschwerden. Im dritten Satz wird Sinnner früh gebreakt – und hinkt dabei sichtbar. Die Weltnummer 2 steht kurz vor dem Aus!
Doch dann greift die Hitzeregelung, die bei extremen Temperaturen über 35 Grad greift: Auf den Aussenplätzen werden die Spiele unterbrochen. In der Rod Laver Arena wird das Dach geschlossen.
Das hilft Sinner: Er begibt sich in Kabine, kühlt sich ab. Und findet danach wieder beser ins Spiel. Am Schluss setzt er sich in vier Sätzen mit 4:6, 6:3, 6:4 und 6:4 durch.

«Ich hatte heute Glück mit der Hitzeregel», gibt er nach dem Kraftakt zu Protokoll. «Ich hatte überall Krämpfe. Ich weiss, dass ich mich in diesem Bereich verbessern muss», so Sinner.
Was ihn zufriedenstellt: «Tennis ist ein sehr mentales Spiel. Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und einen Weg zu finden. Das ist mir gelungen.»
















