Djokovic

    Djokovic: Serbe ist schon jetzt der grosse Verlierer in Wimbledon

    Novak Djokovic ist in Wimbledon auf Mission Titelverteidigung. Bitter für den Serben: Egal wie das Turnier ausgeht, er wird in der Weltrangliste zurückfallen.

    Novak Djokovic
    Novak Djokovic steht in Wimbledon in der dritten Runde. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Novak Djokovic (35) tritt in Wimbledon als Titelverteidiger und Top-Favorit an.
    • In diesem Jahr gibt es beim Rasen-Klassiker keine Punkte zu gewinnen.
    • Das kommt dem «Djoker» im neuen ATP-Ranking teuer zu stehen.

    Novak Djokovic ist in Wimbledon ansprechend gestartet. Nach Siegen gegen Soonwoo Kwon und Thanasi Kokkinakis steht der Tennis-Star in Runde drei. Dort trifft er am Freitag auf seinen Landsmann Miomir Kecmanović.

    Gewinnt Novak Djokovic das Turnier in Wimbledon?

    Die diesjährige Ausgabe des Rasen-Turniers in London ist speziell. So werden heuer keine Punkte vergeben. Vielmehr noch: Die ATP und WTA haben entschieden, dass die Zähler aus dem vergangenen Jahr ersatzlos gestrichen werden.

    Djokovic fällt zurück

    Der grosse Verlierer dieser Massnahme ist Novak Djokovic. Der Serbe ist Titelverteidiger, holte bei Wimbledon im vergangenen Jahr 2'000 Punkte – und diese sind nach dem Turnier weg!

    Djokovic
    Novak Djokovic im Einsatz bei Wimbledon 2022. - keystone

    Das bedeutet, dass «Nole» im neuen Ranking vom 12. Juli satte vier Plätze verliert. Der 35-Jährige wird sich dann auf Platz sieben wiederfinden – so weit hinten wie seit vier Jahren nicht mehr.

    Besonders bitter: Novak kann gar nichts dagegen tun. Auch bei einem allfälligen Turniersieg rutscht er in der Weltrangliste ab.

    Fucsovics verliert 37 Plätze – Sinner profitiert

    Andere Spieler trifft es sogar noch schlimmer. Marton Fucsovics erreichte im letzten Jahr den Viertelfinal und holte dadurch 350 Punkte. Diese werden nun gestrichen – und das hat Folgen. Der Ungar fällt insgesamt 37 Positionen auf Rang 96 zurück.

    Sinner
    Jannik Sinner profitiert vom Weltranglisten-Chaos. - keystone

    Wesentlich besser kommen diejenigen Spieler weg, welche 2021 schlecht abschnitten. Ein Beispiel? Janik Sinner.

    Der Italiener scheiterte damals in der ersten Runde und profitiert dadurch jetzt vom Weltranglisten-Chaos. Neu wird der Wawrinka-Bezwinger in die Top-Ten vorstossen – einfach so.

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