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    Ben Shelton gewinnt US-Duell – im Halbfinal wartet Djokovic

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    USA,

    Der 20 Jahre alte Ben Shelton begeistert weiter die amerikanischen Fans bei den US Open. Im Halbfinal wartet nun der Topfavorit.

    Ben Shelton muss nun gegen Turnierfavorit Novak Djokovic antreten.
    Ben Shelton muss nun gegen Turnierfavorit Novak Djokovic antreten. - Charles Krupa/AP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ben Shelton setzt sich im US-Duell gegen Frances Tiafoe in vier Sätzen durch.
    • Der 20-Jährige trifft im Halbfinal der US Open auf Novak Djokovic.

    Jungstar Ben Shelton hat bei den US Open die nächste Überraschung geschafft. Und trifft im Halbfinal nun auf Topfavorit Novak Djokovic.

    Der 20-Jährige entschied das spektakuläre amerikanische Viertelfinal-Duell mit Frances Tiafoe mit 6:2, 3:6, 7:6 (9:7), 6:2 für sich. Shelton steht bei seiner zweiten Teilnahme beim Grand-Slam-Turnier in New York das erste Mal unter den besten Vier. Und ist gegen den 16 Jahre älteren Serben Djokovic der grosse Aussenseiter.

    «Wenn sein Aufschlag kommt, ist es sehr schwierig gegen ihn zu spielen, besonders weil er Linkshänder ist», sagte Djokovic. Der Serbe erreichte mit dem 6:1, 6:4, 6:4 über den Amerikaner Taylor Fritz zum 13. Mal das Halbfinale bei den US Open.

    Shelton freut sich auf Djokovic

    Tiafoe (25) war im vergangenen Jahr erstmals die Runde der besten Vier in New York eingezogen. Er wurde seiner Favoritenrolle gegen Shelton bei mehr als 25 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit aber nicht gerecht.

    In einer Partie auf wechselnden Niveau gingen beide US-Profis voll auf Angriff, zeigten hochklassige Gewinnschläge, aber auch zahlreiche Fehler. «Es war ein emotionaler Kampf», sagte Shelton und freute sich auf das Aufeinandertreffen mit Djokovic: «Es könnte nicht besser sein.»

    Tiafoe betonte kurz vor Beginn der Partie die besondere Bedeutung des 1. Viertelfinals zweier afroamerikanischer Männer bei einem Grand-Slam-Turnier in der Profi-Ära.

    «Es ist eine grosse Nacht aus vielen Gründen, offensichtlich zwei Amerikaner, zwei Afroamerikaner. Ich denke, es ist eine grosse Nacht für People of Color, die zu mir und Ben aufschauen. Und wissen, dass sie auch in dieser Position sein können.»

    Bereits zuvor hatte Tiafoe das Match aus diesem Grund als «ziemlich monumentalen Moment» bezeichnet. Der Begriff People of Color meint Menschen, die nicht als weiss oder westlich wahrgenommen werden und Rassismuserfahrungen gemacht haben.

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