Djokovic – Ex-Coach Becker: «Irgendwann ist es eben auch vorbei»
Novak Djokovic geht es beim Erstrundenspiel an den US Open körperlich miserabel. Tennis-Legende und Ex-Trainer Boris Becker zeigt sich besorgt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Boris Becker findet, Novak Djokovic «muss sich Gedanken machen über die Zukunft».
- Nach dem frühen Aus an den US Open mit körperlichen Problemen könne es so nicht weitergehen.
- Djokovic selber will 2027 nochmal an allen vier Grand-Slams angreifen.
Nach dem bitteren Erstrunden-Aus an den US Open stellt sich rund um Novak Djokovic die Frage um die Zukunft. Wie lange kann und will der Rekord-Grand-Slam-Sieger noch weitermachen?
Erreichte der Serbe letztes Jahr noch alle vier Grand-Slam-Halbfinals, sieht die Major-Bilanz heuer schlechter aus.
Novak Djokovic looks very emotional down 1-3 in the 5th set against Navone at the US Open.
— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) August 31, 2026
Definitely in pain physically, but these also look like emotional tears.
4+ hours at 39 years old.
The New York crowd is trying to give him a push for another heroic comeback.
🥹 pic.twitter.com/QsZqF0Z04o
Zwar steht Djokovic in Australien Anfang Jahr im Final. In Paris ist dann aber bereits in Runde drei Schluss – trotz 2:0-Satzführung. In Wimbledon ist der spätere Sieger Jannik Sinner im Halbfinal eine Klasse besser. Nun die erste Erstrunden-Niederlage an einem Grand-Slam seit zwanzig (!) Jahren.
Besorgniserregend sind dabei die Umstände. Bereits beim Masters in Cincinnati scheiterte Djokovic früh, übergab sich auf dem Platz und sah körperlich angeschlagen aus. An den US Open wiederholt sich das Drama: Im fünften Satz geht gar nichts mehr.
Becker: «So kann es nicht weitergehen»
Djokovic spricht im Anschluss von einer «mysteriösen Krankheit», er habe «jeden Moment gehasst». Trotzdem sagt er, auch 2027 jedes Grand-Slam-Turnier spielen zu wollen.
Ex-Trainer Boris Becker, mit dem Djokovic sechs seiner 24 Grand-Slam-Titel gewann, äussert sich derweil besorgt: «So kann es nicht weitergehen – das tut mir in der Seele weh», sagt die Tennislegende bei «Sporteurope.tv».
Djokovic sei «ein zu grosser Superstar», so Becker, «deswegen wird er sich genau überlegen, wie es weitergeht». Becker findet: «Er muss sich Gedanken machen über die Zukunft.»

Der Deutsche hätte eine Idee, die er aber nicht am TV verraten wolle. «Irgendwann ist es eben auch vorbei, dann ist die Frage, wo schafft man diesen Schritt.»
Djokovic ausserhalb der Top-10
Nimmt Novak Djokovic auch kommendes Jahr an den Grand-Slams teil, dürfte Der Weg in die Halbfinals noch einmal schwieriger werden.
Durch das frühe Aus in New York rutscht der 39-Jährige aus den Top-10 der Weltrangliste. Bei den nächsten Turnieren wäre ein Duell mit den Weltbesten so schon in einer früheren Runde möglich.
Wie und wann es für den «Djoker» weitergeht, bleibt abzuwarten.
Stand jetzt würde der Serbe mit den ATP-Finals das letzte grosse Saison-Highlight im November verpassen. In Turin nehmen nur die besten acht Spieler des Jahres teil. Davor finden noch die Masters in Schanghai und Paris-Bercy statt.
















