Tour Down Under: Rad-Debütant verletzt sich bei Känguru-Crash

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Australien,

Jay Vine gewinnt die Tour Down Under vor dem Schweizer Mauro Schmid – trotz Känguru-Kollision. Ein Profi-Debütant bricht sich bei der Szene sein Schlüsselbein.

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Auf der letzten Etappe der Tour Down Under verursachen zwei Kängurus einen Massen-Crash. - X / @lucasaganronald

Das Wichtigste in Kürze

  • Jay Vine gewinnt die Tour Down Under 63 Sekunden vor dem Schweizer Mauro Schmid.
  • Dies, obwohl der Australier in einen Zusammenstoss mit Kängurus involviert ist.
  • Drei Fahrer müssen verletzt aufgeben, Menno Huising (21) bricht sich das Schlüsselbein.

Zum zweiten Mal nach 2023 gewinnt der Australier Jay Vine die Tour Down Under. Auf der letzten Etappe kam es dabei zu einem kuriosen Zwischenfall: Kängurus blockierten den Weg. «Ich habe ein Känguru am Rücken getroffen», erzählt der Sieger danach.

Vine gewinnt trotz Känguru-Kollision vor Schmid

Der 30-Jährige erzählt: «Kängurus sind in Australien das Gefährlichste. Sie warten im Gebüsch und springen dann direkt vor dir heraus.» 96 Kilometer vor dem Ziel ereignet sich diese kuriose Szene, mehrere Fahrer kommen dabei zu Fall.

Hast du schon einmal ein Känguru in freier Wildbahn gesehen?

Vine lässt sich davon aber nicht beirren: Er verteidigt seinen Vorsprung auf seinen Schweizer Verfolger Mauro Schmid, dem am Ende 63 Sekunden fehlen.

Jay Vine
Känguru-Kollision zum Trotz: Jay Vine jubelt 2026 über seinen zweiten Gesamtsieg der Tour Down Under. - Keystone

Für andere Fahrer endet der Känguru-Crash weitaus unglücklicher. Lucas Stevenson, Alberto Dainese und Menno Huising müssen allesamt verletzungsbedingt aufgeben. Für letzteren war es das bittere Ende seines Profi-Debüts.

«Menno wurde von einem Känguru verprügelt»

Der 21-jährige Niederländer trug einen Schlüsselbeinbruch davon, vermeldet das Visma-Team. «Menno wurde von einem Känguru verprügelt. Das war nicht so super», sagt Teamkollege Matthew Brennan, nach dem Etappensieg.

Menno
Menno Huising vom Visma-Team hat sich bei seinem Profi-Debüt an der Tour Down Under das Schlüsselbein gebrochen. - Keystone

Zum Zeitpunkt des Crashs waren die Fahrer mit einem Tempo von rund 50 km/h unterwegs. Entsprechend endet der Zwischenfall auch für die Tiere unschön: Mindestens eines der beiden Kängurus hat sich beim Zusammenprall sichtbar verletzt.

Kommentare

User #5754 (nicht angemeldet)

Wie heisst das noch mal? Auf Sicht bremsen können?

User #5037 (nicht angemeldet)

Känguru scheinen in Australien eine Plage zu sein wie hierzulande die Wölfe….🙄

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