Giro d'Italia

    105. Giro d'Italia startet in Budapest

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    Ungarn,

    Mehr Berge, weniger Zeitfahren: Der 105. Giro d'Italia erscheint schwerer als die Tour de France. Das kommt Kletterspezialist Emanuel Buchmann gelegen, der auf eine Top-Platzierung hofft. Das grosse Ziel wartet am 29. Mai in Verona.

    Emanuel Buchmann (l) aus Deutschland von Team Bora-hansgrohe versucht sich an einer Steigung vom Feld abzusetzen.
    Emanuel Buchmann (l) aus Deutschland von Team Bora-hansgrohe versucht sich an einer Steigung vom Feld abzusetzen. - Fabio Ferrari/LaPresse via ZUMA Press/dpa/Archivbild

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im ungarischen Budapest startet heute der 105.

    Giro d'Italia. Aus deutscher Sicht hofft Emanuel Buchmann auf eine vordere Platzierung bei der zweitgrössten Radrundfahrt der Welt, die mit mehr als 51.000 Höhenmetern extrem schwer ist. Die Italien-Rundfahrt endet am 29. Mai in Verona.

    Strecke

    Aufgrund des Ungarn-Abstechers startet der Giro bereits am 6. Mai. Nach drei Tagen folgt der erste Ruhetag, bevor es in Sizilien weitergeht, wo am 10. Mai die erste Bergankunft am Ätna wartet. Insgesamt fünf Bergankünfte hält die Strecke für die Fahrer bereit. Vor allem die dritte Woche wird extrem schwer. Dazu gibt es noch zwei Zeitfahren, am zweiten Tag in Budapest über 9,2 Kilometer und am Schlusstag in Verona über 17,1 Kilometer

    Deutsche Fahrer

    Emanuel Buchmann will nach zwei schwierigen Jahren mit Stürzen, Krankheiten und Corona wieder angreifen. Den Traum vom Podium bei einer grossen Rundfahrt hat er noch nicht aufgegeben. In seinem Bora-hansgrohe-Team muss er sich aber die Kapitänsrolle mit Wilco Kelderman (Niederlande) und Jai Hindley (Australien) teilen.

    Lennard Kämna will sich in Ausreissergruppen zeigen und wie bei der Tour de France 2020 eine Etappe gewinnen. Auf den Flachetappen könnte Phil Bauhaus eine Rolle spielen. Der Bocholter hat in dieser Saison bereits einige Topplatzierungen geschafft, darunter einen Tagessieg bei der WorldTour-Rundfahrt Tirreno Adriatico.

    Favoriten

    Einen klaren Favoriten auf den Gesamtsieg gibt es nicht. Am ehesten kommt noch Ex-Sieger und Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador in Frage. Auch dem Briten Simon Yates werden gute Chancen eingeräumt. Der kolumbianische Vorjahresgewinner Egan Bernal ist nach seinem schweren Sturz im Winter noch nicht so weit. Die beiden Slowenen-Stars Tadej Pogacar und Primoz Roglic konzentrieren sich auf die Tour de France.

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