WEC: Sebastien Buemi führt Toyota zum Sieg bei 6 Stunden von Imola
Sebastien Buemi beschert Toyota beim Saisonauftakt der WEC an den 6 Stunden von Imola mit dem nagelneuen TR010-Hypercar den Sieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Sebastien Buemi gewinnt mit Toyota den Auftakt der Langstrecken-Weltmeisterschaft.
- Der Schweizer siegt bei den 6 Stunden von Imola mit Ryo Hirakawa und Brendon Hartley.
- In der LMGT3-Klasse gibt es eine dramatische Wende kurz vor Schluss.
Der Saisonauftakt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft ist Toyota nach Wunsch geglückt: Bei der Premiere des neuen TR010-Hypercars setzt sich der japanische Hersteller bei den 6 Stunden von Imola souverän durch.
Am Steuer des Siegerautos mit der Startnummer #8 sitzt auch der Schweizer Sebastien Buemi. Die Schweizer Langstrecken-Ikone fährt bei wechselhaften Bedingungen in Imola einen fehlerfreien Schlussstint – trotz grossem Druck.
Denn der im Qualifying noch überragende Ferrari-Star Antonio Giovinazzi jagt im letzten Renndrittel das Toyota-Duo an der Spitze. Buemis Schwester-Auto mit der Nummer #7 fängt er noch ab, den Schweizer aber nicht.

Sebastien Buemi bringt den Sieg souverän nach Hause. Giovinazzi muss sich am Steuer des Ferrari 499P mit der Startnummer #51 am Ende mit Rang zwei begnügen. Kamui Kobayashi bringt den zweiten Toyota GR010 auf dem dritten Rang ins Ziel.
Dramatisches Finish in der GT3-Kategorie
In der LMGT3-Klasse jubelt der WRT-BMW mit der Startnummer #69über einen haarknappen Sieg: Gerade einmal zweieinhalb Zehntel beträgt der Vorsprung auf die zweitplatzierte TF-Sport-Corvette #33 auf dem Zielstrich.

Der Sieg des belgischen Rennstalls hatte aber auch einen bitteren Beigeschmack: Eine halbe Stunde vor Schluss musste Marvin Kirchhöfer seinen McLaren mit der Nummer #10 an der Box abstellen. Der Deutsche lag zu diesem Zeitpunkt souverän in Führung.
















