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    Sebastian Vettel: Klare Kante von den Fahrern nach Fan-Beleidigungen

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    Österreich,

    In Spielberg kommt es zu wüsten Beleidigungen von der Tribüne. Genug für Sebastian Vettel – er fordert lebenslange Sperren.

    Sebastian Vettel vom Team Aston Martin bei einer Pressekonferenz.
    Sebastian Vettel vom Team Aston Martin bei einer Pressekonferenz. - Matthias Schrader/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sebastian Vettel nervt sich über beleidigende Fans beim Österreich-GP.
    • Die Schuldigen sollen nie wieder ein Formel-1-Rennen schauen dürfen.

    Sebastian Vettel hat nach den Berichten über rassistische, homophobe und sexistische Beleidigungen am Rande des Formel-1-Rennens in Spielberg deutliche Konsequenzen gefordert.

    «Wer auch immer diese Leute sind, sie sollten sich schämen und auf Lebenszeit von Rennveranstaltungen ausgeschlossen werden», sagte der 35 Jahre alte viermalige Formel-1-Weltmeister: «Ich denke, es sollte null Toleranz geben.»

    Es sei in Ordnung, sich zu amüsieren und zu viel zu trinken. «Aber das rechtfertigt oder entschuldigt kein falsches Verhalten», betonte Vettel. Die Einschätzung teilten praktisch alle Formel-1-Fahrer. Max Verstappen schlug in der Diskussion um das Fanverhalten sogar eine Alkoholgrenze als möglichen Lösungsansatz vor. «Du machst manchmal dumme Sachen, wenn du Alkohol trinkst. Ich will damit nichts entschuldigen. Aber man könnte das regulieren. Es gibt eine bestimmte Menge an Alkohol.»

    Am Grand-Prix-Wochenende von Spielberg hatten Berichte vor allem von weiblichen Fans aufschrecken lassen. Darin ging es um Übergriffe, sexistische Kommentare, rassistische oder homophobe Beleidigungen.

    Die Formel 1 reagierte umgehend mit einem Statement. Es sei Zeit zum Handeln, forderte Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Der Slogan der Formel 1 «Wir fahren als eins» sei ja gut und schön. «Aber es waren nur Worte.» Es habe nichts geholfen. Es gilt, dem Treiben auch Einhalt zu gebieten, sagte der siebenmalige Weltmeister.

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