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    Red Bull: Verstappen-Papa macht sich Sorgen um Weltmeister-Team

    Mit Adrian Newey (65) verliert Red Bull Racing den wichtigsten Erfolgsbringer. Wie geht es weiter im Team von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen (26)?

    Max Verstappen Red Bull
    Max Verstappen (l.) und sein Vater Jos. (Archivbild) - Red Bull Content Pool

    Das Wichtigste in Kürze

    • Design-Genie Adrian Newey verlässt Red Bull Anfang 2025.
    • Der 65-jährige Brite galt als Superhirn und Erfolgsbringer.
    • Bricht der Rennstall um Weltmeister Max Verstappen nun auseinander?

    Nach fast zwei Jahrzehnten kehrt Adrian Newey Red Bull den Rücken. Der Desing-Chef verlässt den Rennstall im ersten Quartal 2025 – und hinterlässt eine riesige Lücke.

    Newey gilt in der Formel 1 als Aerodynamik-Genie und Superhirn. Der Brite hat grossen Anteil am Red-Bull-Erfolg der letzten Jahre. Was bedeutet sein vorzeitiges Aus für den Rennstall?

    «Für die Zukunft nicht gut»

    Jos Verstappen, Vater von Weltmeister Max Verstappen, prognostiziert eine düstere Zukunft. «Das Team läuft Gefahr, auseinanderzubrechen. Davor habe ich Anfang des Jahres schon gewarnt», sagt er im Gespräch mit dem «Telegraaf».

    Für den Frieden innerhalb des Teams sei es immens wichtig, dass die wichtigsten Leute bleiben. «Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Newey geht, und Anfang des Jahres sah es so aus, als würden sie auch Helmut rausschmeissen. Das ist für die Zukunft nicht gut», so der 52-Jährige.

    Adrian Newey Red Bull
    Verlässt Red Bull: Adrian Newey, einer der erfolgreichsten Designer in der Geschichte der Formel 1. - Red Bull Content Pool

    Zuletzt kamen sogar Wechsel-Gerüchte um seinen Sohn Max auf. Mercedes soll Berichten zufolge bereit sein, dem Holländer bis zu 150 Millionen Euro zu bezahlen – pro Jahr.

    Können Sie sich Adrian Newey bei Ferrari vorstellen?

    Auch Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher spricht von einem möglichen Absturz von des Weltmeister-Rennstalls. «Ich glaube, dass das für Red Bull der Beginn einer neuen Zeitrechnung sein wird», sagt er der «Deutschen Presse-Agentur».

    Er rechne nicht damit, dass Newey nicht der letzte sein wird, der geht. «Wenn das so käme, glaube ich, dass das Team spätestens zur Saison 2026 in die Mittelmässigkeit abrutschen könnte», so Schumacher.

    Profitiert Ferrari von Unruhen bei Red Bull?

    Unklar ist, was Adrian Newey nach seinem Abgang machen wird. In den italienischen Medien wird über einen Wechsel zu Ferrari spekuliert.

    Teamchef Frédéric Vasseur soll sich bereits zu Vertragsgesprächen mit Newey getroffen haben. Eine Einigung käme einem regelrechten Coup gleich. So fährt ab 2025 mit Lewis Hamilton auch ein mehrfacher Weltmeister für die Scuderia.

    Frédéric Vasseur red bull
    Frédéric Vasseur ist der Teamchef von Ferrari. Gelingt ihm der Newey-Coup? - dpa

    Entscheidend dabei ist, dass Newey Red Bull Anfang 2025 schon deutlich vor seinem eigentlich vereinbarten Vertragsablauf verlassen darf.

    Er könnte also noch rechtzeitig Einfluss nehmen auf die Entwicklung des komplett neuen Autos für 2026. In diesem Jahr kommt es in der Formel 1 zum grossen Reglement-Umbruchs mit klimafreundlicheren Motoren und neuen Fahrzeug-Konzepten.

    Kommentare

    User #1077 (nicht angemeldet)

    Soll er doch gehen. Nicht der erste mehrfache Weltmeister der nach einem Wechsel nichts mehr hinbekommen hat. Dann wird es wieder richtig spannend!

    User #4465 (nicht angemeldet)

    Ralf Schumacher mit seiner Schwarz Malerei.

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