Rallye-WM: Premierensieg für Toyota-Star Katsuta in Kenia
Zahlreiche Ausfälle bei einer brutalen Safari-Rally in Kenia bescheren Takamoto Katsuta im 94. Anlauf seinen ersten Gesamtsieg in der WRC.

Das Wichtigste in Kürze
- Takamoto Katsuta (Toyota) gewinnt die Safari-Rally in Kenia.
- Für den 32-jährigen Japaner ist es der erste Gesamtsieg in der WRC.
- Er profitiert auch vom Pech von zahlreichen Konkurrenten.
Die WRC hat seit Sonntag einen neuen Sieger: Takamoto Katsuta gewinnt die Safari-Rally in Kenia und sorgt damit für den ersten japanischen WRC-Sieg seit fast 25 Jahren. Der Toyota-Pilot profitiert in Kenia vom Pech zahlreicher Konkurrenten.
Denn nach einem Intercom-Defekt am Donnerstag und zwei Platten am Freitag lag Katsuta bereits fast zwei Minuten zurück. Zu diesem Zeitpunkt lag Katsuta als Siebter bereits ausser Reichweite zur Spitze.

Doch sowohl Weltmeister Sébastien Ogier als auch Oliver Solberg mussten am Samstag mit technischen Defekten an ihren Toyotas aufgeben. Für Elfyn Evans war die Rallye nach einem Treffer mit einem Felsen vorbei. Zudem kämpften die Hyundai-Fahrer mit Überhitzung.
Katsuta rettet Vorsprung ins Ziel
Nach den vielen Ausfällen lag Katsuta am Sonntagmorgen fast eineinhalb Minuten in Front. Zwar holte Hyundai-Pilot Adrien Fourmaux noch fast eine Minute auf. Weil aber auch eine Etappe ausfiel, reichte Katsutas Vorsprung am Ende.

In der Gesamtwertung führt Evans nun acht Punkte vor Solberg. Katsuta liegt drei Punkte hinter dem Schweden auf Platz drei. Bester Nicht-Toyota im Gesamtklassement ist Adrien Fourmaux auf Rang vier, 19 Punkte hinter Evans.
















