Rally Raid Portugal: Etappensieg für Ferreira - Loeb vor Gesamtsieg
Dacia-Star Sébastien Loeb steht beim Rally Raid in Portugal vor dem Gesamtsieg. Den Tagessieg holt sich João Ferreira.

Das Wichtigste in Kürze
- João Ferreira gewinnt die vorletzte Etappe beim W2RC-Event in Portugal.
- Dacia-Star Sébastien Loeb verteidigt aber seine Gesamtführung.
- Bei den Motorrädern liegt weiter KTM-Speerspitze Daniel Sanders in Front.
João Ferreira hat die vorletzte Etappe der Rally Raid Portugal gewonnen. Der Portugiese setzte sich auf heimischem Boden gegen starke Konkurrenz durch. Dacia-Star Sébastien Loeb wurde Zweiter und baute seine Gesamtführung aus.
Die vierte Wertungsprüfung war lange umkämpft. Guy Botterill und Loeb dominierten zunächst das Geschehen. Doch Ferreira schlug im entscheidenden Moment zu und sicherte sich seinen zweiten Etappensieg dieser Woche.
Ferreira schlägt Loeb um 18 Sekunden
Der Toyota-Pilot gewann mit 18 Sekunden Vorsprung vor Loeb. Seth Quintero komplettierte als Dritter das Podium. Botterill fiel auf Rang vier zurück und verlor über eine Minute auf den Tagessieger.
Loeb verteidigte seine Gesamtführung erfolgreich. Der Franzose liegt nun 2 Minuten und 30 Sekunden vor Seth Quintero. Lucas Moraes verlor seinen Podiumsplatz und fiel auf Rang vier zurück.
Spannender Kampf um Podiumsplätze entwickelt sich
Ferreira kletterte durch seinen Sieg auf Rang drei der Gesamtwertung. Nur 3 Minuten und 53 Sekunden trennen ihn von Loeb. Zwischen den Plätzen drei bis fünf liegen lediglich 1 Minute und 9 Sekunden.

Nasser Al Attiyah kämpfte nach seinem gestrigen Defekt nur noch um Punkte. Der Dakar-Sieger wurde am Samstag Fünfter und sammelte einen wichtigen Zähler für die Weltmeisterschaft.
Sanders behält knappe Führung bei Motorrädern
Bei den Motorrädern siegte Tosha Schareina vor Daniel Sanders. Der Spanier verkürzte damit den Rückstand auf den Australier. Sanders führt aber weiterhin mit 1 Minute und 46 Sekunden Vorsprung.
Am Sonntag steht eine kurze letzte Etappe auf dem Programm: Rund um Loulé warten noch rund 100 Wertungskilometer auf die W2RC-Stars.
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