Sébastien Loeb: «Hoffentlich verliere ich nicht zu viel Zeit»
Sébastien Loeb muss beim Rally-Raid in Portugal am Freitag die Etappe eröffnen. Das ist tückisch, wie der französische Dacia-Star weiss.
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Das Wichtigste in Kürze
- Sébastien Loeb führt beim Rally-Raid in Portugal nach der zweiten Etappe.
- Der Nachteil für den Franzosen: Er ist am Freitag der «Strassenfeger».
- Der Dacia-Pilot hofft, nicht allzu viel Zeit zu verlieren.
Bislang läuft der Rally-Raid in Portugal für Dacia-Star Sébastien Loeb nach Wunsch. Die Rallye-Legende übernahm am Donnerstag mit einer bärenstarken Leistung auf der zweiten Etappe die Gesamtführung.
Loeb gewann die Marathon-Etappe über 377 Kilometer vor Toyota-Pilot Guy Botterill. Im Gesamtklassement liegt der Dacia-Pilot vor der dritten Etappe am Freitag nun 45 Sekunden vor dem Südafrikaner in Führung.
«Es war sehr gemischt, der Start war sehr nass, mit vielen High-Speed-Sektionen im Wald. Als es etwas enger wurde, wurde die Etappe auch trockener. Ich denke, die Bedingungen waren ziemlich okay», bilanziert der Franzose nach einem «langen Tag».

«Das Auto hat sich gut angefühlt, wir hatten keine Probleme», so Loeb weiter. «Es war ein toller Kampf mit Botterill und Quintero, sehr eng zwischen uns. Alle geben Vollgas, die Etappen sind toll zu fahren – ich habe Spass im Auto.»
Sébastien Loeb muss Freitags-Etappe eröffnen
Aber die Zwischenführung hat auch einen Nachteil für den Franzosen: Er muss am Freitag die Etappe eröffnen und als «Strassenfeger» arbeiten. Bei den schwierigen Bedingungen in Portugal kann das viel Zeit kosten.

«Ich weiss noch nicht, wie viel es ausmacht, als Erster zu fahren», so Loeb. «Wir haben heute gesehen, dass Joao beim Eröffnen viel Zeit verloren hat. Ich hoffe, ich verliere morgen nicht zu viel», meint der Dacia-Pilot.












