Jérôme Kym scheitert im Gstaad-Achtelfinal an Tsitsipas
Stefanos Tsitsipas ist im Achtelfinal von Gstaad eine zu grosse Hürde: Der Aargauer Jérôme Kym (23) scheidet gegen den Griechen mit 4:6, 7:6 und 6:7 aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Für Jérôme Kym ist in Gstaad Feierabend: Er unterliegt Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen.
- Der Grieche setzt sich mit 6:4, 6:7 und 7:6 durch.
Diesmal ist im Achtelfinal Endstation: Nachdem Jérôme Kym in Gstaad im Vorjahr im Viertelfinal stand, ist diesmal eine Runde früher Schluss. Gegen Stefanos Tsitsipas muss sich der Schweizer mit 4:6, 7:6 und 6:7 geschlagen geben.
Starke Aufschlagssleistung – mit einer Ausnahme
Eigentlich ist Kym gut im Spiel, serviert wie schon im Erstrundenspiel stark. Doch bei 2:2 zieht der Fricktaler plötzlich ein schwächeres Aufschlagsspiel ein – und sofort ist Tsitsipas da. Der Grieche breakt zum 3:2 und holt sich den ersten Satz später mit 6:4.

Kym gerät daraufhin zum Auftakt des zweiten Durchgangs gleich wieder 0:30 in Rückstand. Doch ihm gelingt es ein Break abzuwenden: Mit vier Punkten in Serie holt Kym das Aufschlaggspiel.
Starkes Tiebreak bringt den Satzausgleich
Allerdings gelingt es dem Schweizer kaum, Tsitspias bei dessen Aufschlagsspielen wirklich zu fordern. Stattdessen gerät er selbst bei 5:5 unter Druck – und muss einen Breakball abwehren. Aber Kym kämpft sich ins Tiebreak.
Dort holt sich der Fricktaler mit zwei mutigen Returns gleich zwei Mini-Breaks zum 3:0. In der Folge bleibt er eiskalt: Mit 7:2 gewinnt er die Kurzentscheidung und holt Satz 2.
Dritter Satz muss unterbrochen werden
Im dritten Durchgang bleibt es dabei, dass beide Spieler sehr stark aufschlagen. Kym sieht sich bei 2:3 zwar wieder mit einer Breakchance konfrontiert, wehrt sich aber erfolgreich. Bis zum 5:5 geht es ohne Break weiter – dann wird die Partie unterbrochen.
Kurz vor 21 Uhr Ortszeit behauptet Tsitsipas, den Ball nicht mehr richtig sehen zu können. Der Schiedsrichter entscheidet, die Partie zu unterbrechen und erst am Folgetag fortzusetzen – Kym muss zähneknirschend akzeptieren.

Am Donnerstagnachmittag geht Tsitsipas dann zunächst in Führung. Doch dafür muss er hart arbeiten: Kym erspielt sich gleich drei Breakbälle.
Im Anschluss bringt der Fricktaler seinen Service durch – das Tie-Break muss entscheiden. Und dort behält Tsitsipas das bessere Ende für sich, obwohl Kym zwischenzeitlich 3:1 in Führung liegt.








