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Mercedes: Bei Red Bull glaubt man noch nicht an die Probleme

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Bahrain,

Nach einer schwierigen Vorsaison wollte Mercedes mit dem W14 wieder voll angreifen. Der Bahrain-Test verlief enttäuschend – bei Red Bull bleibt man vorsichtig.

Mercedes Hamilton Formel 1
Lewis Hamilton (Mercedes) beim Vorsaison-Test der Formel 1 in Bahrain. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes konnte bei den Vorsaison-Testfahrten in Bahrain nicht überzeugen.
  • Bei den Silberpfeilen arbeitet man bereits mit Hochdruck am ersten Upgrade.
  • Red-Bull-Teamchef Christian Horner traut dem Braten aber noch nicht.

Startet Mercedes auch 2023 mit einem Rückstand auf die Spitzen-Teams in die Formel-1-Saison? Die Silberpfeile wollten nach dem verpatzten Vorjahr wieder um die beiden WM-Kronen kämpfen. Doch die Test-Form in Bahrain sieht anders aus.

Fährt Mercedes 2023 in der Formel 1 wieder um den Weltmeister-Titel?

Lewis Hamilton und George Russell lagen sowohl auf eine schnelle Runde als auch in Sachen Longruns hinter der Spitze. Nicht nur Red Bull und Ferrari, sogar Überraschungsteam Aston Martin könnte vor den Silberpfeilen liegen.

Lewis Hamilton Mercedes W14
Lewis Hamilton am Steuer des Mercedes W14 beim Vorsaison-Test der Formel 1 in Bahrain. - keystone

Red-Bull-Teamchef Christian Horner nimmt die Test-Ranglisten aber noch nicht für bare Münze. «Ferrari sieht schnell aus», meint der Brite im Interview mit der offiziellen Formel-1-Webseite. «Die Form von Mercedes ist im Moment noch schwer zu lesen.»

Hat Mercedes noch ein Ass im Ärmel?

Horner traut den Silberpfeilen zu, in Bahrain noch nicht alles aufgedeckt zu haben. «Halten sie etwas zurück? Das wissen wir in einer Woche», verweist der Red-Bull-Teamchef auf den Saison-Auftakt in Bahrain. «Ich denke, dann wird alles klar werden.»

Christian Horner Red Bull
Red-Bull-Teamchef Christian Horner beim Vorsaison-Test der Formel 1 in Bahrain. - Red Bull Content Pool

Die Silberpfeile haben bereits ein umfassendes Update-Paket in Arbeit. Insbesondere die Seitenkästen stehen dabei im Fokus. Mercedes-Technik-Chef Mike Elliott betonte aber, dass ein Wechsel zum Red-Bull-Konzept weiterhin kein Thema ist.

Aston Martin könnte Geheimtipp sein

Ein Auge hat Horner auch auf Aston Martin, wo Fernando Alonso bei den Testfahrten beeindruckte. Sowohl in den Rennsimulationen als auch auf eine Qualifying-Runde machte der AMR23 einen konkurrenzfähigen Eindruck.

Fernando Alonso Aston Martin
Starke Test-Form: Fernando Alonso im Aston Martin. - keystone

«Ich denke, sie haben einen grossen Schritt gemacht», gibt Horner zu. «Das Konzept ihres Autos hat sie nach vorne gebracht. Ich glaube, sie sind nicht allzu weit von der Spitze weg. Insbesondere Fernando sieht sehr stark aus», lobt Horner.

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