Lewis Hamilton

    Lewis Hamilton kritisiert in Causa Wolff den F1-Weltverband

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    Aserbaidschan,

    Lewis Hamilton attackiert den Weltverband nach Ermittlungen gegen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und dessen Frau Susie.

    Kritisiert die Fia in der Causa Wolff scharf: Lewis Hamilton.
    Kritisiert die Fia in der Causa Wolff scharf: Lewis Hamilton. - Darron Cummings/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lewis Hamilton attackiert die FIA in der Causa Wolff scharf.
    • «Am Ende einfach sorry zu sagen», reicht dem 38-Jährigen nicht.

    Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton (38) hat den Motorsport-Weltverband Fia in der Causa Wolff scharf kritisiert.

    «Es war wirklich eine enttäuschende Woche zu sehen, dass der Dachverband unseres Sports versucht hat, die Integrität einer der unglaublichsten weiblichen Führungspersönlichkeiten, die wir mit Susie Wolff je in unserem Sport hatten, in Frage zu stellen, ohne sie zu befragen, ohne irgendwelche Beweise, und dann am Ende einfach sorry zu sagen», empörte sich der Mercedes-Pilot am Rande der Fia-Gala, bei der unter anderem der Formel-1-Weltmeister gewürdigt wird, in Baku.

    Hintergrund waren Ermittlungen gegen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und seine Frau Susie wegen des Verdachts des Geheimnisverrats. Das sei «einfach inakzeptabel. Wir haben eine Menge grossartiger Leute in unserem Sport, die grossartige Arbeit leisten. Es gibt einen ständigen Kampf, um die Vielfalt und Inklusion in der Branche zu verbessern», sagte Hamilton weiter. «Aber es scheint, dass es bestimmte Personen in der Führung der Fia gibt, die jedes Mal, wenn wir versuchen, einen Schritt nach vorne zu machen, versuchen, uns wieder zurückzuziehen. Das muss sich ändern.»

    Was bleibt von den Vorwürfen hängen?

    Der Motorsport-Weltverband Fia hatte am Dienstagabend die Prüfung von Medienberichten angekündigt, denen zufolge einem Formel-1-Teamchef von einem Mitarbeiter des Rechteinhabers vertrauliche Informationen zugespielt worden seien.

    Hintergrund war der Bericht eines Portals über einen angeblichen Interessenkonflikt bei Toto Wolff und seiner Frau Susie, über den sich angeblich andere Formel-1-Funktionäre bei Fia-Präsident Mohammed Ben Sulayem beschwert haben sollen.

    Die neun anderen Teams der Motorsport-Königsklasse veröffentlichten am Mittwochabend weitgehend gleichlautende Mitteilungen, in denen sie versicherten, dass sie keinerlei Beschwerden wegen eines möglichen Interessenkonflikts beim Weltverband eingelegt hätten.

    Mercedes hält sich rechtliche Schritte gegen die Fia offen

    Am Donnerstagabend stellte der Motorsport-Weltverband die Untersuchung wieder ein. Es gebe «keine laufenden Ermittlungen in Bezug auf ethische oder disziplinarische Untersuchungen, die irgendeine Person betreffen», hiess es.

    Mercedes hält sich rechtliche Schritte gegen die Fia offen. Susie Wolff hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe von Online-Hass gegen sich und ihre Familie berichtet.

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