IndyCar: Penske-Star Josef Newgarden siegt im Chaos von Gateway
Josef Newgarden gewinnt auf dem Oval-Kurs von Gateway bei St. Louis trotz zweier Roter Flaggen in einem Sprint zur Ziellinie vor Marcus Ericsson.

Das Wichtigste in Kürze
- Josef Newgarden feiert auf dem Gateway-Oval seinen 34. IndyCar-Sieg, den 6. in Madison.
- Der Gesamtführende Alex Palou leistet sich eine Kollision und rollt dann ohne Sprit aus.
- Mick Schumacher holt mit Platz 16 sein bisher bestes IndyCar-Resultat.
Josef Newgarden vom Team Penske hat den IndyCar-Oval-Klassiker von Gateway (Madison, IL) gewonnen. Das Rennen auf dem 1,25 Meilen langen Oval vor St. Louis war geprägt von Regen und mehreren Unterbrechungen. Newgarden setzte sich im Zielsprint mit einem Vorsprung von 0,6613 Sekunden durch.
Es ist der 34. Karrieresieg des Fahrers aus Tennessee, in Saint Louis gewinnt er bereits zum sechsten Mal. In den letzten 35 Runden lieferte er sich einen Zweikampf mit Andretti-Star Marcus Ericsson. Im Sprint zur Ziellinie heilt er den Ex-Formel-1-Piloten erfolgreich auf Distanz.

Ericsson, der 114 der 260 Runden in Führung lag, belegte Rang zwei. Es ist sein bestes Ergebnis in dieser Saison. Christian Rasmussen von ECR kämpfte sich um 16 Positionen nach vorne und wurde Dritter. Rinus VeeKay von Juncos Hollinger Racing folgte auf Platz vier, dahinter Scott McLaughlin vom Team Penske.
Palou im Pech, Schumacher mit bestem Ergebnis
Der Meisterschaftsführende Alex Palou startete von der Pole-Position stark ins Rennen. Rund 60 Runden vor dem Ende ging ihm jedoch der Sprit aus. Er rollte in die Box und verlor damit wertvolle Zeit sowie jeden Anschluss ans Podium. Zuvor war der Spanier schon in eine Kollision verwickelt gewesen.
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Ex-Formel-1-Pilot Mick Schumacher beendete das Rennen auf Platz 16, sein bisher bestes Ergebnis in seiner Rookie-Saison. Ungünstiges Timing der letzten Rot-Phase kostete den Deutschen eine Chance auf ein Top-Ten-Resultat.

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