IndyCar-GP: Palou gewinnt in Long Beach dank Boxenstopp
Alex Palou (28) holt beim IndyCar-GP von Long Beach seinen ersten Sieg auf dem prestigeträchtigen Stadtkurs – und baut damit seine WM-Führung weiter aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Alex Palou gewinnt erstmals den IndyCar-GP von Long Beach.
- Dank schnellerem Boxenstopp schnappt er Polesetter Felix Rosenqvist den Sieg weg.
- In der WM führt Palou nun mit 17 Punkten Vorsprung auf Kyle Kirkwood.
Der viermalige IndyCar-Champion Alex Palou hat eine Lücke in seinem Palmarès geschlossen: Am Sonntag gewann der Spanier im Chip-Ganassi-Honda erstmals den Grand Prix von Long Beach – das nach dem Indy 500 prestigeträchtigste Rennen der Serie.
Lange sah es nicht nach einem Sieg für Palou aus. Polesetter Felix Rosenqvist dominierte das Rennen und führte 51 der 90 Runden an. Doch beim einzigen Boxenstopp unter Gelb – ausgelöst durch Trümmerteile auf der Strecke – verlor der Schwede von Meyer Shank Racing den entscheidenden Sekundenbruchteil.
Palou schoss vor ihm aus der Box und liess ihn danach auf dem 1,968 Meilen langen Stadtkurs nicht mehr herankommen. Am Ende betrug sein Vorsprung rund vier Sekunden.
Dritter Saisonsieg – WM-Führung ausgebaut
Für Palou war es der 22. Sieg seiner IndyCar-Karriere und bereits der dritte in dieser Saison. In der Fahrerwertung baute er seinen Vorsprung auf nun 17 Punkte auf Kyle Kirkwood aus, der in Long Beach als Vierter ins Ziel kam. Palou jagt damit seinen fünften Titel – und den vierten in Folge.
Das Podest komplettierte Palous Teamkollege Scott Dixon. Für den sechsfachen IndyCar-Champion aus Neuseeland war es das 146. Karriere-Podest – und das erste in dieser Saison. Dahinter folgten Kirkwood und Pato O'Ward.
Schumacher mit Saisonbestleistung
Für Mick Schumacher, der in dieser Saison in die IndyCar-Serie eingestiegen ist, war Long Beach ebenfalls ein wichtiges Rennen: Der Deutsche holte im Rahal-Letterman-Lanigan-Honda mit Rang 17 sein bislang bestes Resultat. Rookie Dennis Hauger fuhr als bester Neuling auf Platz 11.
Nicht ins Ziel kam einzig Marcus Ericsson – der Schwede schied mit Elektronikproblemen aus.













