IMSA: Porsche feiert Doppelsieg bei den 12 Stunden von Sebring
Das Penske-Porsche-Team feiert einen dominanten Doppelsieg in Sebring. Drama gibt es dahinter: Der drittplatzierte Cadillac wird nachträglich bestraft.

Das Wichtigste in Kürze
- Penske-Porsche feiert bei den 12 Stunden von Sebring einen dominanten Doppelsieg.
- Erst in der Schlussphase gerät die Porsche-Überlegenheit ins Wanken.
- Drama gibt es für den drittplatzierten Cadillac, der nachträglich bestraft wird.
Felipe Nasr hat zum zweiten Mal in Folge die 12 Stunden Sebring gewonnen. Der Brasilianer fuhr für Porsche Penske Motorsport fast das ganze Rennen in Führung. Gemeinsam mit Laurin Heinrich und Julien Andlauer holte er den Sieg.
Nach dem Triumph bei den 24 Stunden von Daytona sicherte sich Porsche damit auch die inoffiziellen «36 Hours of Florida». Für Porsche bedeutete dies den 20. Gesamtsieg in Sebring. Damit baute der deutsche Hersteller seinen Rekord weiter aus.

Das Rennen verlief für Porsche dominant, in der Schlussphase aber dramatisch. Die Rennleitung wies Nasr an, die Führung an Teamkollege Kevin Estre abzugeben. Estre fuhr zu diesem Zeitpunkt auf frischeren Michelin-Reifen. Der Positionswechsel erfolgte 71 Minuten vor Rennende.
Dramatische Schlussphase in Sebring
Sechs Minuten später griff Nasr in Kurve 17 aggressiv an. Er überholte Estre und holte sich die Spitzenposition zurück. Estre musste zudem den zweiten Platz nach einer Track-Limits-Strafe an den Cadillac #31 abgeben. Estre quetschte sich aber wenig später wieder an Jack Aitken vorbei.

Nasr gewann schliesslich mit 1,515 Sekunden Vorsprung auf Estre. Der Cadillac #10 mit Ricky Taylor als Schlussfahrer komplettierte das Podium, wurde aber später disqualifiziert. Das Auto war durch die Inspektion gefallen. Dadurch rückte die #31 noch auf Platz drei vor.
















