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FC Basel – Ex-Coach Timo Schultz über Zeit beim FCB: «Totales Chaos»

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Basel,

Ex-Coach Timo Schultz (48) blickt auf seine Zeit beim FC Basel zurück. «Als Fussballtrainer konntest du da gar nicht arbeiten», resümiert der Deutsche.

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Timo Schultz' Zeit als Trainer beim FC Basel endete schon nach drei Monaten. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • 2023 wird Timo Schultz nach nur drei Monaten als FCB-Trainer entlassen.
  • Drei Jahre später blickt der Deutsche auf seine Zeit am Rheinknie zurück.
  • Bei Rotblau habe damals das «totale Chaos» geherrscht, so der 48-Jährige.

Timo Schultz reitet aktuell auf der Erfolgswelle. Mit dem VfL Osnabrück ist er kürzlich in die zweite Bundesliga aufgestiegen.

Nach einer schwierigen Zeit geht es für den Deutschen wieder aufwärts. Noch vor wenigen Jahren scheiterte er als Trainer beim FC Basel nach nur drei Monaten im Amt.

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Timo Schultz war beim FC Basel von Juli 2023 bis Ende September 2023 im Amt. - keystone

Im Podcast «From Coach to Coach» spricht Schultz über seine Zeit am Rheinknie. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund.

«Am Ende musste ich selber nur noch lachen, was da alles passiert ist», resümiert der Übungsleiter.

«Du konntest da als Trainer gar nicht arbeiten»

Schultz führt aus: «Basel war sicherlich ein gewagter Schritt. Von zehn Leuten haben acht zu mir gesagt: ‹Boah, mach das nicht, da ist das totale Chaos.› Und das hat sich dann auch bewahrheitet.»

In seiner dreimonatigen Amtszeit beim FCB habe es insgesamt 39 Kadermutationen gegeben. «Wir haben 60 Millionen eingenommen in dieser Transferphase. Aber ich habe mehr oder weniger mit einer U17 oder einer U19 trainiert.»

Schafft es Basel nächste Saison in die Top-3?

Spieler hätten ihm «reihenweise» gesagt, dass sie am Wochenende nicht spielen können, weil sie den Verein am Montag verlassen. «Es war eine Zeit, da konntest du dort als Fussballtrainer gar nicht arbeiten», so Schultz.

Timo Schultz FC basel
Trainer Timo Schultz mit Heiko Vogel (r.), der damals beim FC Basel Sportchef war. - keystone

Teilweise seien Spieler am Donnerstag nicht mehr in der Kabine erschienen, weil sie am Mittwoch verkauft wurden. «Davon wusste ich aber nichts», betont der 48-Jährige.

Der Trainer erklärt: «Meine Frau sagte irgendwann nach drei Wochen, dass das eher versteckte Kamera als professionelle Fussballarbeit ist.»

Gutes Verhältnis zu Degen

Trotz allem sei Basel eine tolle Stadt mit einem tollen Klub. «Ich wäre gerne länger geblieben. Die Menschen, die da arbeiten – David Degen und Co. – die wollen nur das Beste für den Verein.»

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Mit David Degen hatte Timo Schultz ein gutes Verhältnis. - keystone

Schultz ist sich sicher, dass beim FC Basel etwas hätte entstehen können. Mit David Degen sei er bei vielen Dingen oft gleicher Meinung gewesen.

«Leider haben wir es nicht durchgezogen, was aber auch verständlich war. Wir hatten keinen guten Saisonstart und dann geht es in Basel halt relativ schnell ...»

Kommentare

User #5443 (nicht angemeldet)

Schultz spricht von Lichtblicken. Der Pep lag im Durcheinander. Auch schön!

User #5711 (nicht angemeldet)

Timo Schultz hatte noch Pep.

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