Porsche verkauft restliche Anteile an Bugatti
Porsche zieht sich vollständig aus Bugatti Rimac zurück und verkauft seine Anteile an ein Investorenkonsortium.

Porsche steigt bei dem Joint‑Venture Bugatti Rimac komplett aus, berichet «Stern». Der Stuttgarter Sportwagenhersteller verkauft seine 45‑Prozent‑Beteiligung an das Unternehmen, das die Marke Bugatti beheimatet.
Ein Konsortium unter Führung des US-Investors HOF Capital übernimmt die Anteile von Porsche an Bugatti Rimac, berichtet «Handelsblatt». Zu dem Konsortium BlueFive gehören Capital als grösster Investor sowie institutionelle Anleger aus den USA und der EU.

Porsche verkauft auch seine 20,6-Prozent-Beteiligung an der Rimac Group im Rahmen der Transaktion. Der Verkauf ist Teil des vollständigen Rückzugs aus Bugatti Rimac und der Rimac Group zur Fokussierung auf das Kerngeschäft.
Rimac übernimmt Kontrolle über Bugatti Rimac
Nach dem Verkauf übernimmt die Rimac Group die Kontrolle über Bugatti Rimac vollständig, wie «Index.hr» schreibt. Rimac führt das Unternehmen künftig in Zusammenarbeit mit Investoren wie HOF Capital und BlueFive Capital weiter.
Bugatti Rimac bleibt in Molsheim im Elsass beheimatet, wo die französische Bugatti Automobiles ansässig ist. Die neuen Eigentümer setzen auf eine strategische Partnerschaft mit Rimac zur Weiterentwicklung der Marke Bugatti.

Für die Porsche AG dient der Verkauf der stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft. Zugleich setzt das Unternehmen Kapital frei, um Kosten zu senken und strategische Investitionen zu ermöglichen.
Zustimmung der Behörden steht aus
Die Entscheidung fällt in einer Phase wirtschaftlichen Drucks und sinkender Gewinne in der Automobilbranche, berichtet «Reuters». Hohe Kosten, schwache Nachfrage und Investitionen in neue Technologien gelten als zentrale Treiber für den Ausstieg.
Die Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden steht laut «t‑online» noch aus. Erst nach dieser Freigabe kann die Transaktion endgültig abgeschlossen werden.
















