IMSA: Podesttraum von Delétraz in Long Beach geplatzt

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USA,

Louis Delétraz (28) startet beim IMSA-Klassiker in Long Beach von Platz 3, führt im Rennen zwischenzeitlich – und geht am Ende trotzdem leer aus.

IMSA Louis Delétraz
Louis Delétraz im Einsatz in der IMSA-Serie (Archivbild). - Wayne Taylor Racing

Das Wichtigste in Kürze

  • Louis Delétraz verpasst beim IMSA-GP von Long Beach das ersehnte erste Saisonpodest.
  • Der Genfer war in Führung, als eine unglückliche Safety-Car-Phase ihn zurückwarf.
  • Gewonnen hat das 100-Minuten-Rennen das Acura-Duo van der Zande/Yelloly.

Es hätte der grosse Auftritt des Genfer Rennfahrers werden können. Stattdessen wird Louis Delétraz beim 51. Grand Prix von Long Beach zum Opfer einer Safety-Car-Phase zur Unzeit.

Der Schweizer und sein Teamkollege Jordan Taylor beenden den vierten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship im Cadillac V-Series.R von Wayne Taylor Racing nur auf Rang 8 – das ersehnte erste Podest des Jahres bleibt aus.

Drittbestes Qualifying des Jahres

Die Hoffnung auf ein Topresultat war am Freitag gross. Im Qualifying auf dem schnellen Strassenkurs von Long Beach fuhr Delétraz im Cadillac Nummer 40 in 1:11,833 Minuten die drittbeste Zeit – und das, obwohl er sich in der Schlussphase in Kurve 6 einen Ausritt leistete. Schneller waren nur der Pole-Setter Nick Yelloly im Acura von Meyer Shank Racing (1:11,626) und der Deutsche Marco Wittmann im BMW M Hybrid V8 (1:11,656).

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«P3 ist in Long Beach eine gute Startposition, weil Überholen auf diesem Kurs extrem schwierig ist», liess sich Delétraz vom Team zitieren. Es sei das beste Qualifying der Saison, sagte der Genfer im Hinblick auf das Rennen. Er wolle das erste Podest des Jahres holen.

In Führung – dann kam die gelbe Flagge

Im 100-Minuten-Sprint lief es für den Schweizer zunächst nach Plan. Delétraz arbeitete sich nach vorne und lag zwischenzeitlich sogar an der Spitze des Feldes. Doch dann griff das Rennpech zu: Eine zweite Gelbphase kam genau in dem Moment, in dem die Nummer 40 die Führung innehatte – und entwertete den hart erkämpften Vorteil.

Die Mannschaft von Wayne Taylor Racing fiel durch den unglücklichen Zeitpunkt der Neutralisation zurück und kam nicht mehr nach vorne. Am Ende stand Platz 8. Auch der Schwesterwagen, der #10 WTR Cadillac mit Ricky Taylor und Filipe Albuquerque, erwischte einen rabenschwarzen Tag: Taylor setzte das Auto in den letzten 30 Minuten in die Mauer von Kurve 5, was die vierte Gelbphase auslöste.

Erster Long-Beach-Sieg für Acura seit Jahren

Das Rennen gewannen Renger van der Zande und Pole-Setter Nick Yelloly im Acura ARX-06 von Meyer Shank Racing. Für den japanischen Hersteller war es der erste Sieg in Long Beach in der WeatherTech-Championship-Ära. Der Niederländer setzte sich im Finish mit 0,818 Sekunden Vorsprung gegen Frederik Vesti im BMW durch, der den verhinderten Earl Bamber vertrat.

Für Delétraz bleibt nach vier von elf Saisonrennen die Erkenntnis, dass die Pace da ist – aber das Glück nicht. Die nächste Chance auf das erste Podium 2026 bietet sich Mitte Mai beim Sechs-Stunden-Rennen in Laguna Seca.

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Kommentare

User #6478 (nicht angemeldet)

Es kommt in den Autorennen, auch F1, zum Eindruck, dass mit solchen Mitteln die Rennen beeinflusst werden !

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